Der Internet-Server Seite 4
Was ist ein Webserver?
Auf einem Webserver speichert man Webinhalte und stellt hierdurch ihre ständige Erreichbarkeit sicher. Wenn Sie also eine Internetadresse in Ihrem Webbrowser aufrufen, ist es stets ein solcher Server, der die einzelnen Website-Bestandteile an Ihren Rechner schickt. Damit die Website zu jeder Zeit erreichbar ist, muss der betreffende Webserver permanent online sein.
Webserver
Als Webserver (englische Schreibweise: „web server“; auch „HTTP-Server“ genannt) bezeichnet man jene Server, die zur Verbreitung von Webinhalten im Internet dienen. Als Teil eines Rechnernetzwerks übertragen sie Dokumente an sogenannte Clients („Kunden“) – beispielsweise eine Webseite an einen Webbrowser.
Die Entwicklung
Die Entwicklung des HTTP-Servers ist eng mit dem britischen Physiker und Informatiker Tim Berners-Lee verknüpft. 1989 regte dieser an, den Informationsaustausch des CERN (der Europäischen Organisation für Kernforschung) über ein Hypertext-System einfacher und schneller zu gestalten. Zusammen mit Robert Cailliau legte er 1990 einen Projektplan vor, aus dem im Laufe der Zeit neben dem ersten Webserver namens „CERN httpd“ auch der erste Webbrowser und einige weitere Grundlagen des Webs (wie HTML und HTTP) hervorgingen. Berners-Lee gilt daher heute als Begründer des World Wide Web.