* * * * * * * * * * * *     Campingtour Dänemark-Schweden-Norwegen     * * * * * * * * * *

Wer/Ort/Datum:
Notizen von Marlis & Werner   und Besuchern   /   and visitor entries:
01.   Werner
Ortschaft: Mätteli
Datum: 17.6.2014 13:59
Unsere Campingtour 2014     Im Norden waren wir noch nie, doch das wollen wir jetzt nachholen und mal sehen was da so cool sein soll. Am 2. 7. 2014 beginnt unsere Tour. Je nach Lust und Internetzugang werden wir hier über unsere Tour berichten. Die Tour führt uns über Deutschland, Dänemark, Schweden bis nach Norwegen. Auf die 4'000 km Oslo-Nordkapp-Oslo werden wir mangels Zeit wohl verzichten, wir können dafür mal Bier trinken bis wir Polarlichter sehen :)
02.     Werner & Marlis
Datum: 3.7.2014 16:13
Unser erster Halt zum übernachten war in der Nähe von Alsfeld.
Eine Ortschaft mit vielen schönen Häusern. Direkt über unserem Platz sehen wir die Burg Wallenstein. Die Gemeinde Knüllwald, malerisch gelegen an den beiden Flüssen Efze und Beise, ist mit 10.053 ha eine der grössten Flächengemeinden in Hessen.
03.  von:  Werner & Marlis
Datum: 3.7.2014 16:19
Wir sind bereits in Dänemark. Wir sind sehr gut vorangekommen ohne Staus und anderen Problemen. Wir sind jetzt auf einem Platz nahe vom Dorf Aabenraa und sehen die erste Fjorde. 300 Kilometer Ostseeküste mit grandiosen Steilhängen, urigen Wäldern, unzähligen Stränden. Es hat vom rustikalen Uferweg bis zur schicken Flaniermeile im Ostseebad alles. Umgeben von Wasser bietet die reizvolle Hügellandschaft mit ihren zahlreichen Seen ideale Voraussetzungen zum Wandern. Grüsse an alle.
04.  von:  Werner
Datum: 4.7.2014 20:35
In Dänemark auf dem Campingplatz Genner Hoel Pandekagehus & Camping haben wir den Weltenbummler Klaus kennengelernt. Nach einem Besuch bei seiner Schwester in Deutschland ist er per Velo unterwegs nach Norwegen. Er war über 20 Jahre mit seinen Kamelen Willy und Snowy unterwegs in Australien. Seit einiger Zeit ist er nun per Velo unterwegs in etlichen anderen Ländern wie Russland, Von Hanoi nach Ho Chi Minhg, am Mekong, Cambodia, Laos, Vietnam. Ja und? der Klaus ist längst in Pension! Klaus Menzel lives in Central Australia with his two camels, WIlly and Snowy. He's a gray nomad of a most unusual kind.     Auf Youtube gibt es div. Videos zB.: Klaus Menzel der Outback-Traveler
05.  von:  Werner & Marlis
Datum: 6.7.2014 09:31
So... bereits sind wir über die Storebeltbrücke in Dänemark gefahren. Die Storebælt Brücke: Besteht aus einer Hängebrücke (östlich) und einer Hohlkastenbrücke (westlich). Die Brücke verbindet die dänischen Inseln Fyn (Fünen) und Sjælland (Seeland). Im Sommer 1998 wurde die Brücke als Autobahn freigegeben. Die Mautstelle befindet sich auf der seeländischen Seite. Länge 2694 Meter, Hauptspannweite 1624 Meter. Es ist derzeit die längste Hängebrücke in Europa. Die Stahlbetonpylone haben eine Höhe von 254 Meter, der Überbau ist 31 Meter breit und liegt ungefähr 70 Meter über dem Meeresspiegel. Der gesamte östliche Brückenabschnitt hat eine Länge von 6790 Metern. Wir haben Kopenhagen angeschaut und sind weiter über die Öresundbrücke nach Malmö gefahren.
06.  von:  Werner & Marlis
Ortschaft: Backerbäckstrand
Datum: 6.7.2014 09:39
Wir haben am Stand von Barsebäck übernachtet. Bis jetzt haben wir immer schönes und warmes Wetter. Die Barsebäck Golf Court Järavallen für Golf-Meisterschaften liegt in einem Kiefernwald am Öresund in Südschweden bei Malmö. Das Kernkraftwerk Barsebäck ist eines von fünf abgeschalteten schwedischen Atomkraftwerken. Heute Sonntag fahren wir weiter Richtung Göteborg min. bis Ängelholn 63km von da an suchen wir wieder einen schönen Platz am Strand. Liebe Grüsse
07.  von:  Werner & Marlis
Datum: 7.7.2014 13:04
Wir sind bei schönstem Wetter weiter unterwegs Richtung Göteborg. Wir haben recht heiss gehabt in der Region Falkenberg. Falkenberg in der schwedischen Provinz Hallands län, liegt an der Mündung des Flusses Ätran. Während der Völkerwanderung gab es fünf Siedlungsorte in der Umgebung: Stafsinge, Slöinge, Köinge, Abild/Vessige und Asige. Damit hat die Gegend an Bedeutung gewonnen und es entstand ein Handelszentrum. In dieser Gegend wurden die grössten Silber und Münzschätzen aus der Wikingerzeit gefunden. Falkenberg ist seit Ende des 13. Jahrhunderts bekannt. Zwischen dem 14. Jahrhundert und dem Dreikronenkrieg (1563-1570) existierte mit Ny-Falkenberg eine Zwillingsstadt. Bis 1645 war die Stadt, wie die gesamte Provinz Halland, Teil Dänemarks. Die Stadt wuchs zunächst auf der nördlichen Seite des Ätran-Flusses, dehnte sich ab dem 20. Jahrhundert auch auf die südliche Seite des Flusses aus. Grüsse an alle aus der Region Göteborg. Werner & Marlis.
08.  von:  Werner & Marlis
Ortschaft: Drammen
Datum: 8.7.2014 20:13
Hallo zusammen, schon sind wir in Drammen Norwegen angekommen.
Heute-morgen starkes Gewitter und heftiger Regen, aber jetzt scheint wieder die Sonne. Bis zu unserem Ziel sind es nur noch etwas über 400km. Drammen liegt 41 Kilometer südwestlich von Oslo an der Mündung des lachsreichen Drammenselva Fjorden. Drammen ist Teil der Metropopole um Oslo, eines der am schnellsten wachsenden Gebiete Norwegens. Mit 65.639 Einwohnern (Stand: 2013) ist Drammen die sechstgrösste Stadt Norwegens. Es gibt Holzverarbeitung, metallurgischer Industrie, Schiffbau und Lachsfischerei. Der Hafen dient vor allem der Einfuhr von Kraftfahrzeugen. In der Umgebung werden Zink, Nickel und Cobalt abgebaut. Nach Felszeichnungen zu schliessen ist die Gegend ist seit etwa 6.000 Jahren besiedelt. Um die 1840 gab es 15 Schnapsbrennereien, 17 Brauereien und 9 Tabakfabriken. Davon existiert heute noch die 1840 gegründete Aass Bryggeri, die älteste Brauerei Norwegens. Sehenswert sind der 200 Meter hohe Aussichtsberg Spiralen, mit einem in Form eines Korkenziehers in den Berg gesprengten Tunnel von 1650 Meter Länge, das Bezirksmuseum, das Theater von 1870 sowie das Rathaus und die Kirche, beide aus dem Jahre 1871. Wir haben uns schöne Orte notiert und wollen sie dann auf dem Rückweg etwas genauer anschauen. Wir und das Auto sind wohlauf, hoffen sehr Zuhause auch!!! Grüsse Werner & Marlis
09.  von:  Werner & Marlis
Ortschaft: Haugesund
Datum: 9.7.2014 18:38
So... wir haben den weitesten Punkt unserer Reise erreicht: Haugesund in Norwegen in der Nähe von Bergen. Grüne Landschaft, bewaldete Berge einladende Seen und dank der Schneeschmelze tolle Wasserfälle. Wir haben jetzt sehr lange Tage, Abends bis 11 Uhr und Morgends ab 5 Uhr kann man draussen Zeitung lesen. Eine Fjordrundfahrt auf dem Åkrafjord ist ein unvergessliches Erlebnis. Ein Höhepunkt reiht sich an den anderen, und die Krönung ist der Langfoss, einer der schönsten Wasserfälle der Welt. Der Åkrafjord wartet mit atemberaubenden Gegensätzen auf: nackte, steil aufragende Felswände und üppig bewachsene Hänge, ein spiegelblanker Fjord und rauschende Gletscherwasserfälle, Steinzeitfunde und Kraftwerke. Auf der strassenlosen Nordseite zwischen den kleinen, verlassenen Höfen sind tolle Wanderwege. Südlich geht der Verkehr heute durch einen Tunnel, während die alte Trasse der heutigen Europastrasse 314 – ein Meisterstück der Ingenieure und Strassenbauer – sich am steilen Hang festklammert. Beim Bau während des Zweiten Weltkriegs waren gut 1000 Mann beschäftigt. Auf einem Felsabsatz 200 Meter über dem Fjord sieht man den Hof „Bråskot“, wo die Kinder zur Sicherheit angeleint wurden, wenn sie draussen spielten.
10.  von:  Werner & Marlis
Ortschaft: Haugesund
Datum: 10.7.2014 16:12
Wieder haben wir kaum Wolken dafür so um die 32°, warm genug um Schatten zu suchen. Das grosse Fest haben wir hier verpasst, die Mittsommernacht in Norwegen Ende Juni. Am längsten Tag des Jahres (23. Juni) ist die Sonne in Norwegen bei schönem Wetter bis zu 24 Stunden am Stück zu sehen. Für uns Schweizer ist es ein besonderes Naturphänomen, wenn die Sonne im Sommer kaum untergeht. In ganz Norwegen wird dieses spektakuläre Ereignis mit Tanz, Musik, Spielen, Bootsfahrten und Freudenfeuern bis in die Nacht gefeiert.
Die Sonne geht im Sommer früh auf und spät unter. Oslo ist ideal um solch ein Naturereignis miterleben zu können. Entlang der Küste strömen die Einwohner auf die Fjorde mit ihren Booten, um auf einer der vielen kleinen Inseln ein Feuer zu entfachen und dort gemütlich beisammen zu sitzen mit Essen und Trinken. An Schlaf ist kaum zu denken.
11.  von:  Werner & Marlis
Ortschaft: Oslo
Datum: 14.7.2014 19:43
Nach den schönen Fjorden und Wasserfällen sind wir über die Berge (1100müM) zurück nach Oslo gefahren. Oslo ist mit 850.000 Einwohnern Norwegens grösste Stadt und Zentrum des Landes. Oslo gehört mit 453 Quadratkilometern flächenmässig zu den grössten Hauptstädten der Welt. Eine Besichtigung ist an einem Tag machbar. Ein Highlight ist der Oslo-Fjord,es ist ein Ausläufer der Skagerrak-Bucht, und ist eine Art Einfahrt zur Hauptstadt des Landes. Oslo ist stufenartig aufgebaut. Das Stadtzentrum befindet sich an höchster Stelle am Rande des Oslofjordes, von dort folgen Hang abwärts mehrere Siedlungen, an die sich ein grosses Waldgebiet anschliesst.
12.  von:  Werner & Marlis
Ortschaft: Roldal
Datum: 14.7.2014 19:56
Røldal (373m ü M) zwischen Ost- und Westnorwegen ist eine alte Bergbauernsiedlung. Der Haupterwerb ist neben dem Tourismus die Landwirtschaft. Røldal ist bekannt für guten Ziegenkaese (Geitost). Die Stabkirche, erbaut ca. 1250 - 1300. Im Mittelalter war die Kirche ein wichtiger Pilgerort,ähnlich dem Nidarosdom. Beim Campingplatz "Seim" kann man ein Graeberfeld mit 12. gut erhaltenen Huegelgraebern besichtigen. In der alten Scheune des Hofes Seim, einer der ältesten Höfe Røldals ist eine Ausstellung dazu.
13.  von:  Werner & Marlis
Ortschaft: Fredrikstad
Datum: 14.7.2014 19:58
Fredrikstad in der Provinz Østfold an der Mündung der Glomma, des längsten und breitesten Flusses Norwegens. Es ist die bestbewahrte Festungsstadt in Norwegen. Das Zentrum ist Altstadt Gamlebyen, daneben ist vieles neu. Immer wieder gab es Stadtbrände und immer bauten die Bewohner die Stadt wieder auf. Die Altstadt wurde 1567 von Bürgern aus der Nachbarstadt Sarpsborg errichtet, nachdem die Schweden die alte Stadt, die etwas weiter flussaufwärts beim Sarpwasserfall gelegen hatte, niedergebrannt hatten. Im 17. Jh. wurden die Schweden wieder einmal zur Plage. Deshalb beschloss der König, eine Festungsstadt aus Fredrikstad zu machen. Im Jahre 1663 begannen die Arbeiten. Es entstand eine Anlage nach altholländischem Muster mit Wassergräben und Erdwallen. Ein abschreckendes Bollwerk, das die Schweden lange auf Abstand hielt. 1814 waren die Schweden aber doch die Überlegenen. Dank dem kapitulieren wurde die Stadt gerettet und ist heute die am besten erhaltene Festungsstadt des Nordens.
14.  von:  Werner & Marlis
Ortschaft: Värnamo
Datum: 14.7.2014 20:15
Über Oslo weiter etwas im Landesinnern sind wir zurück in Schweden. In der Stadt Boräs einkaufen und weiter bis Värnamo. Da sind wir auf einem tollen Platz und die Sonne scheint wieder. Unterwegs hatten wir ein paar mal ein wenig Regen. Hier in Schweden ist alles wieder etwas billiger. In Norwegen ist fast alles zum Teil viel teurer als in der Schweiz und die Elche haben sie erst noch vor uns versteckt.
Antwort: H.P.Schmid:     Nach 8 Regentagen endlich wieder Sonne, habt nichts verpasst bei uns daheim. Marianne und ich waren in den 80-igern ein paar mal im Norden. Garagist sagte damals, dass er mit unserem alten Camper nicht mal nach Bern fahren würde und wir fuhren durch Norwegen hoch ans Nordkap und dann über Finnland wieder südwärts. 9000km in 3,5 Wochen und jede Nacht ein ausgesuchtes einsames Plätzchen. Wo und wie lange seid ihr noch unterwegs ? Wir würden euch wieder mal gern in den Rüschegg einladen, bevor wir im September nach Südamerika abhauen.   Herzliche Grüsse und noch schöne Reiseerlebnisse wünscht euch H.P. + Marianne
Antwort: Werner:     Danke für die Notiz. Wir fahren jetzt bereits Südwärts, ende Juli treffen wir bei Dresden noch Bekannte aus Australien und Anfangs August etwa werden wir wieder Zuhause sein. Wir freuen uns aufs Wiedersehen.
15.  von:  Werner & Marlis
Ortschaft: Kopenhagen
Datum: 19.7.2014 16:49
Wir hoffen sehr dass bei Euch auch wieder Sommer wird! Bei uns ist es im Moment um die 30°. Elche haben wir inzwischen etliche gesehen. Nach Helsingborg haben wir uns ein wenig in Malmö umgesehen, dann ein paar Sehenswürdigkeiten in Kopenhagen angeschaut. Die Stadt Køpmannæhafn, übersetzt „Hafen der Kaufleute“ gibt es etwa seit 1043. Das Stadtgebiet von Kopenhagen verteilt sich über mehrere Inseln. Der grösste westliche Teil liegt an der Ostküste Seelands. Kopenhagen und das im schwedischen Schonen gelegene Malmö sind durch die Meeresenge Öresund getrennt. Die Hauptstadt Hovedstaden entstand mit der Kommunalreform vom 1. Januar 2007 aus den ehemaligen Ämtern Københavns Amt und Frederiksborg Amt sowie Frederiksberg und Bornholm.
Sehenswürdigkeiten: Die 1,25 Meter "kleine Meerjungfrau" von Edvard Eriksen ist das bekannteste Wahrzeichen der Stadt. Sie wurde von dem Brauer Carl Jacobsen in Auftrag gegeben und am 23. August 1913 eingeweiht. Eriksen hatte für die Titelfigur des Märchens von Hans Christian Andersen das Gesicht der damals in Kopenhagen berühmten Primaballerina Ellen Price und den Körper seiner Frau Eline als Vorlage benutzt. Der gegenüber vom Hauptbahnhof gelegene Tivoli ist einer der ältesten Freizeitparks der Welt (der älteste, Dyrehavsbakken, liegt im Norden der Stadt). Der Rathausturm ist mit 105,6 Metern Dänemarks höchster Turm. In der Nähe der Universität Kopenhagens liegt die Sankt Petri Kirke (Sankt Petri Kirche). Sie ist seit 1586 Pfarrkirche der deutschen Gemeinde und die älteste erhaltene Kirche von Kopenhagen. Östlich schließt sich die Liebfrauenkirche an, ein Meisterwerk von Christian Frederik Hansen, ausgestattet mit Statuen von Bertel Thorvaldsen. Weiter nördlich liegt der 34,8 Meter hohe Rundetårn (Runde Turm). Ein 209 Meter langer, stufenloser Wendelgang führt auf diesen zwischen 1637 und 1642 erbauten Aussichtsturm hinauf. Daneben ist die Dreifaltigkeitskirche. Anschliessend die Einkaufsstrassen Strøget und Strædet. Sie bilden mit über einem Kilometer Länge eine der längsten Fußgängerzonen Europas und sind ein beliebtes Einkaufszentrum. Zwischen den Fußgängerzonen und dem Inderhavn erstreckt sich das Schloss Christiansborg. Dieses Gebäude, das seit 1918 Sitz des Parlaments ist, befindet sich an der Stelle der von Bischof Absalon im Jahre 1167 erbauten ersten Burg Kopenhagens. Der Gebäudekomplex mit dem 90 Meter hohen Schlossturm entstand während einer mehr als zwanzigjährigen Bauzeit in den Jahren 1907 bis 1928
16.  von:  Werner & Marlis
Ortschaft: Kopenhagen
Datum: 20.7.2014 09:46
Die Verbindung zu Skandinavien per Auto sind die zwei grossen Brücken:

Die Storebælt Brücke: Besteht aus einer Hängebrücke (östlich) und einer Hohlkastenbrücke (westlich). Die Brücke verbindet die dänischen Inseln Fyn (Fünen) und Sjælland (Seeland). Im Sommer 1998 wurde die Brücke als Autobahn freigegeben. Die Mautstelle befindet sich auf der seeländischen Seite. Länge 2694 Meter, Hauptspannweite 1624 Meter. Es ist derzeit die längste Hängebrücke in Europa. Die Stahlbetonpylone haben eine Höhe von 254 Meter, der Überbau ist 31 Meter breit und liegt ungefähr 70 Meter über dem Meeresspiegel. Der gesamte östliche Brückenabschnitt hat eine Länge von 6790 Metern.

Die Öresundbrücke zwischen Dänemark (Kopenhagen) und Schweden (Malmö) ist die weltweit längste Schrägseilbrücke für kombinierten Strassen- und Eisenbahnverkehr. Sie bildet zusammen mit dem Drogdentunnel und der künstlichen Insel Peberholm die mautpflichtige Öresundverbindung. Die Brücke wurde am 1. Juli 2000 dem Verkehr übergeben. Die Gesamtlänge des Brückenzuges beträgt 7845 Meter. Die Zufahrt zur mittleren Hochbrücke erfolgt über zwei Rampenbrücken. Die westliche Rampenbrücke mit einer Gesamtlänge von 3014 Metern besteht aus 22 Brückenfeldern, von denen 18 eine Stützweite von 140 Metern haben. Die 3739 Meter lange östliche Rampenbrücke besitzt 28 Öffnungen, von denen 24 eine Stützweite von je 140 Metern und vier eine von je 120 Metern haben. Dazwischen liegt die 1092 Meter lange Hochbrücke, die eigentliche Öresundbrücke, mit einer Feldspannweite von 490 Metern. Die Pylone bestehen aus Stahlbeton, sind 206 Meter hoch und haben unten die Abmessungen 9,4 Meter × 12,6 Meter, oben 2,6 Meter × 5,8 Meter. Der doppelstöckige Überbau hat eine Höhe von 11 Metern und eine Breite von 30 Metern. Auf dem Oberdeck ist die vierspurige Autobahn angeordnet, im Fachwerkträger liegen die zwei Eisenbahngleise. Eine Nutzung für Fahrradreisende ist nicht möglich. Die Hochbrücke hat bei normalem Wasserstand eine Durchfahrtshöhe von 57 Metern. Die eine Milliarde Euro teure Brücke[2] wurde innerhalb von 40 Monaten gebaut, was zu ungefähr 90 % mit Grossfertigteilen erfolgte. Dies waren die Fundamentblöcke, die Pfeiler und die Brückenträger, die alle an Land hergestellt und mit einem Schwimmkran (Hebekapazität von 8700 T und Hubhöhe von 76m), montiert wurden.
Gesamtlänge 7845m, Breite 23,5m, Längste Stützweite 490m, Fahrzeuge pro Tag ca. 17.000 und Züge ca. 200.
17.  von:  Werner & Marlis
Ortschaft: Schwerin
Datum: 23.7.2014 17:03
So... wir sind wieder in Deutschsprachigem Gebiet. Über Flensburg, Kappeln (schönes Städtchen mit Klappbrücke für Segler), Lübeck, sind wir in Schwerin gelandet. Hier das riesige Schloss und die schöne Altstadt besichtigt. Es ist heiss und etwas Windig, ideal für die vielen Segler die hier unterwegs sind. Morgen fahren wir weiter vom Meer weg Richtung Perleberg, Havelberg, Seehausen an der Elbe. Grüsse an alle.
18.  von:  Werner & Marlis
Datum: 23.7.2014 20:09
Das Prunkschloss Schwerin im Herzen Mecklenburg-Vorpommerns
Auf einer Insel, in einer Seen- und Parklandschaft, zählt Schloss Schwerin zu den bedeutendsten Schöpfungen des romantischen Historismus in Europa. An der Stelle einer slawischen Burg entstand der heutige Bau im Auftrag von Friedrich Franz II. als Residenz der Grossherzöge von Mecklenburg-Schwerin. Gebaut im Stil der Neorenaissance mit Einflüssen französischer Loireschlösser wie Chambord. Die prachtvollen Wohn- und Festräume, darunter Thronsaal und Ahnengalerie, beeindrucken durch einen reichen plastischen und malerischen Dekor, Marmor und anderes wurde jedoch zum Teil nur nachgebildet. Hier präsentiert das Staatliche Museum Gemälde und Kunsthandwerk vom 19. Jahrhundert. Besonders ist die Meissener und KPM- Porzellansammlung und die vielen Jagd- und Prunkwaffen.
Seit 1990 hat der Landtag von Mecklenburg-Vorpommern seinen Sitz im Schloss.
19.  von:  Werner & Marlis
Ortschaft: Schwerin
Datum: 23.7.2014 20:16
Hier noch etwas für den Maschinisten im Mätteli, in Norwegen und Schweden haben wir unterwegs immer wieder viele grosser Bagger, Trax und Krane gesehen. Es wird viel an Strassen und Brücken gebaut, obwohl die Strassen im allgemeinen in sehr gutem Zustand sind. Liebe Grüsse.
20.     Mätteler
Datum: 25.7.2014 21:43
er wird sich freuen! Diese Maschinen sind immer ein riesen Highlight . Wir freuen uns auf euch! Liebe Grüsse.
21.  von:  Werner & Marlis
Datum: 26.7.2014 16:45
Von Schwerin mit dem Prozigen Schloss sind wir über Perleberg, Seehausen bis nach Brandenburg gefahren. Nach einer Schraube im Pneu (konnte nach einigen Km ohne Radwechseln repariert werden) hatt uns gestern ein Lastwagen einen Stein in die Frontscheibe geknallt so dass nun ein kleiner Spalt entstanden ist. Muss wohl Zuhause eine neue Scheibe einsetzen lassen. Im Moment können wir Problemlos weiterfahren. Nach einen Tag in Brandenburg sind wir auf einem Stadtrundgang in Meissen, natürlich nicht ohne die Staatliche Porzellan-Manufaktur zu besuchen und zu sehen wie die berümten Stücke hergestellt werden. Im angeschlossenen Museum kann man enorme Meisterwerke anschauen. Unser toller Campingplatz bis etwa Dienstag ist in Reinsberg neben der Badi (Wetter: Sonne 30°). Heute Abend noch tolles Grillfest auf dem Platz. Morgen machen wir einen Ausflug zur Semperoper in Dresden. Am Montag treffen wir unsere Freunde aus Australien in Freital. Ab Dienstag sind wir dann wieder unterwegs Richtung Schweiz wo wir wahrscheinlich am 1. August rechtzeitig zum Gurtenfeuerwerk eintreffen.
22.  von:  Marlis & Werner
Datum: 3.8.2014 09:46
Ein prominenter Vertreter in Skandinavien wünscht uns gute Heimreise und damit sind wir gut Zuhause angekommen. In den vier Wochen haben wir viel neues gesehen, schöne Landschaften und Interessante Städte. Wir haben manche nette Menschen kennengelernt wie zum Beispiel Klaus Menzel, er ist auf einer Fahrradtour Richtung Skandinavien. Zuhause jetzt das übliche nach den Ferien: Wäsche waschen, Fotos sortieren und viel anderes.