🚙 Campingtour Normandie 2026 🚙


    1.    â†Ș Werner  am:  Do. 07.01.26     đŸŒĂ€be.ch  
An die KĂŒste der Normandie
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Es ist entschieden, das Ziel steht fest, das Datum ist bekannt, Mitsprache nur noch beschrÀnkt. Pack doch Deinen Camper und komm mit!
Kommentar
Die Normandie ist vor allem wegen der interessanten KĂŒstenlandschaft bekannt, grosse Klippen, schöne SandstrĂ€nde und unberĂŒhrte Naturparadiese, zB. die Kreidefelsen, die Dörfer Deauville, Honfleur und Bayeux. Auch gibt es da mehrere UNESCO-WelterbestĂ€tten. Historisch sind auch die LandungsstrĂ€nde der Alliierten des D-Day am 6. Juni 1944 dar, Omaha Beach ist wohl der berĂŒhmteste davon. Die Halbinsel Cotentin mit dem "Ende der Welt" beim Leuchtturm bei Goury, wo Granitklippen 128 Meter aus dem Meer herausragen.
    2.    â†Ș Werner  am:  Di. 20.04.26    đŸŒĂ€be.ch  
Nachdem sich in Ins mein Bruder Hanspeter angeschlossen hat, sind wir sofort in Frankreich und fahren bis zum ersten Etappenziel. Doch bei Neuenburg haben wir Pesche schon wider verloren, die kleine Panne mit dem Motor war schnell behoben, aber dass wir uns wieder gefunden haben war grosses GlĂŒck und Zufall. So sind wir gut in Avallon auf dem Camping "Sous Roche" angekommen. Wir ĂŒbernachten hier beim StĂ€dtchen Avallon auf einem Campingplatz. Avallon ist umgeben von Wehrmauern. Das historische Viertel auf einem Granitfelsvorsprung wurde etwa im 8. Jahrhundert errichtete. Es gibt auch einen 49 Meter hohen Uhrenturm, der im 14'te Jahrhundert errichtet wurde, ein Museum des Avallonnais Jean DesprĂ©s, dem berĂŒhmten Art DĂ©co-Goldschmied mit Goldschmiedearbeiten aus dem 19. und 20. Jahrhundert. LG GrĂŒsse
    3.    â†Ș Werner  am:  Mi. 21.04.26    đŸŒĂ€be.ch  
Nach einer weiteren kleinen Panne mit unserem VelotrĂ€ger sind wir doch schon um 14Uhr in Chartres (Camping Chartres) angekommen, Gien haben wir glatt ĂŒbersprungen. Die Stadt Chartres mit der Kathedrale Notre-Dame und tollen Glasmalereien. Die Kathedrale von Chartres (ist UNESCO-Weltkulturerbe) ist mit dem Nordturm 60 Meter Höch. Es hat tolle Glasfenster die mit dem Blau von Chartres gefĂ€rbt sind. Der Boden des Kirchenschiffs besthet aus 272 weissen Steinplatten. Das Maison Picassiette ist innen und aussen, vom Boden bis zum Dach mit bunten Fayence- und PorzellanstĂŒcken bedeckt. Sogar das Bett und die NĂ€hmaschine wurden vom autodidaktischen KĂŒnstler Raymond Isidore verziert. NUR leider öffnen sie heute ausnahmsweise erst um 11, so fahren wir weiter an die KĂŒste.
    4.    â†Ș Werner  am:  Do. 22.04.26    đŸŒĂ€be.ch  
Deauville im Département Calvados. Camping "La Vallee de Deauville". Deauville ist ein bekanntes Seebad mit grossem Yachthafen, einer Pferderennbahn, prÀchtigen Villen und Hotels. Ja bis 30km vor Deauville alles Prima nur ein Fahrlehrling hat uns fast gerammt. Der Sandstrand und die Promenade sind ideal zum zum fahren mit unseren Velos. Es hat tolle Aussichtspunkte auf einer Halbinsel, nahe beim Bahnhof geht es in die Höhe (Treppe oder Lift) zum 360°-Blick auf den Hafen von Deauville und Trouville-sur-Mer. Jeweils am Strand finden Trabrennen statt. Wir sind hier auf dem Camping "La Vallee de Deauville". Es gibt hierherum noch viel Interessantes zu sehen, also los. Manchmal gibt es hier in den Notizen Fehler, die sind gratis und wer sie findet darf sie behalten.
    5.    â†Ș Werner  am:  Fr. 23.04.26    đŸŒĂ€be.ch  
Honfleur mit viel Fachwerk und Seemansflair. Das Fischer-StÀdtchen gehört mit seinen FachwerkhÀusern, den schmalen Gassen und den Resten der Befestigungsanlage aus dem 17. Jahrhundert zu einem der reizvollsten Orte der Normandie. Ein Highlight ist eine Seemannskirche aus dem 15. Jahrhundert ganz aus Holz. Das Vieux Bassin (Hafenbecken) ist ebenfalls ein Wahrzeichen von Honfleur. Aber im Sommer und langen Wochenenden steht man in diesen GÀsschen im Stau, Overtourismus :)
    6.    â†Ș Werner  am:  Sa. 24.04.26    đŸŒĂ€be.ch  
Houlgate an der KĂŒste ist ein typisches Seebad-StĂ€dtchen aus dem Ende des 19. Jahrhunderts. Der Strand, die Grand Hotels, das Casino, Strandvillen und die Rue des Bains ist Typisch aus dieser Epoche. Viele schöne Ausflugszielen und SehenswĂŒrdigkeiten kann man bequem mit dem Velo erreichen. Die letzte WassermĂŒhle der Region, die Moulin Landry, wurde im im 19. Jahrhundert in ein Herrenhaus umgebaut. Zum GlĂŒck gibt es auf den CampingplĂ€tzen meist viel Information zu der Umgebung und Sehens-werten Sachen, das erleichtert die Auswahl was man machen will.
    7.    â†Ș Werner  am:  So. 25.04.26    đŸŒĂ€be.ch  
Cabourg ein bekanntes Seebad im DĂ©partement Calvados. Es liegt direkt an der KĂŒste. Cabourg ist als Stadt der Blumen bekannt. 2013 wurde der Ort sogar mit der "Fleur d'Or" (dt. goldene Blume) fĂŒr die Bepflanzung und Pflege der GrĂŒnflĂ€chen und LebensqualitĂ€t ausgezeichnet. Es hat hier imposante Villen der Belle Epoque und Ă€lteren HolzhĂ€usern, die an das ursprĂŒngliche Fischerdorf erinnern. Cabourg bietet ganzjĂ€hrig ein umfangreiches Programm an AktivitĂ€ten. Aber heute nicht viel AktivitĂ€ten weil zu warm.
    8.    â†Ș Werner  am:  Mo. 26.04.26    đŸŒĂ€be.ch  
Ouistreham mit sehr unterschiedlichen Stadtteilen: Mittelalterstadt, Hafenstadt, Verbindungshafen fĂŒr Portsmouth, BĂ€derstadt und mitten auf der KĂŒste der LandungsstrĂ€nde des D-Day im Juni 44. Der Atlantikwall war ein von den Deutschen im Zweiten Weltkrieg errichtetes Befestigungssystem. Er verlief entlang der AtlantikkĂŒste von Nordnorwegen bis SĂŒdfrankreich. 1941 traten die Vereinigten Staaten in den Krieg gegen Deutschland ein. Feldmarschall Rommel bekam den Befehl die Verteidigungs-anlagen und HĂ€fen und U-Boot-StĂŒtzpunkte zu verstĂ€rken. FĂŒr den 4.000 km langen Atlantikwall wurden rund 13 Millionen Kubikmeter Beton benötigt. An dieser Linie gab es etwa 10.000 alliierte Todesopfer. Aber wir schlauen Menschen lernen kaum etwas.
    9.    â†Ș Werner  am:  Mo. 26.04.26    đŸŒĂ€be.ch  
Caen ist eine Reise wert. In der Hauptstadt und UniversitĂ€tsstadt des Calvados gibt es einiges zu sehen. Der Place Saint-Sauveur und der Markt am Sonntag, der Yachthafen bis weit in die Stadt hinein stattfindet, auch bis nahe an das mittelalterliche Quartier Vaugueux nahe der Burg von Caen. Von der gewaltigen Festung ChĂąteau de Caen hat man einen schönen Ausblick ĂŒber die Stadt. Die Landung der Alliierten am 6. Juni 1944 an diesem Teil der normannischen KĂŒste war der Beginn der Befreiung von der deutschen Besatzung, eindrĂŒcklich dokumentiert und einbettet in die Geschichte des 20. Jahrhunderts von einem besonderen Museum, dem Memorial de Caen. Typisch Französich, die studentisch geprĂ€gte Vielfalt von CafĂ©s, Bistros und Restaurants.
    10.    â†Ș Werner  am:  Mo. 26.04.26    đŸŒĂ€be.ch  
Bayeux die mittelalterliche Stadt hat viel Charme viel Sehenswertes, viele SchieferdĂ€cher und Kopfsteinpflaster (eklig mit Velo). Auf wundersame Weise blieb Bayeux vom Krieg weitgehend verschont. Interessierte erfahren im Gedenkmuseum zur Schlacht um die Normandie mehr ĂŒber dieses dĂŒstere Kapitel der Geschichte.Sehenswert ist ein Wandteppich, er zeigt in 58 Szenen die Geschichte der Eroberung Englands im Jahr 1066 durch Wilhelm den Eroberer, Herzog der Normandie. Der Teppich ist im UNESCO-Register "Memory of the World" vertreten. Er ist 70 Meter lang, 50 Zentimeter hoch und wiegt stolze 350 Kilo. In der Gegenwart bietet die Stadt viele Parks und GĂ€rten, es gibt immer wieder interessante Informationstafeln. In Bayeux finden das ganze Jahr ĂŒber Festivals statt. Mittelalterfans sollten eine Reise im Juli planen, um die besondere AtmosphĂ€re auf dem Mittelalterfest von Bayeux zu geniessen.
    11.    â†Ș Werner  am:  Di. 27.04.26    đŸŒĂ€be.ch  
Montebourg auf der Halbinsel Cotentin. Die Stadt ist nur wenige Kilometer von den damaligen LandungsstrÀnden der alliierten Truppen entfernt und war im Juni 1944 schwer umkÀmpft. Im 12. Jahrhundert entwickelte sich die Abtei zu einem der wohlhabendsten Klöster auf der Cotentin-Halbinsel. Die Mönche handelten mit Getreide, Wein und anderen landwirtschaftlichen Sachen. WÀhrend der Französischen Revolution mussten die Mönche die Abtei verlassen und die GebÀude kamen in nationalen Besitz. Im Zweiten Weltkrieg stand Montebourg im mitten zwischen deutschen und amerikanischen Truppen die gemeinsam mit britischen und französischen Einheiten am Utah Beach und am Omaha Beach gelandet waren. Sie mussten den Weg zum wichtigen Hafen in Cherbourg freikÀmpfen. Im Zuge der Kampfhandlungen wurde Montebourg stark zerstört und zahlreiche Einwohner verloren ihr Leben.
    12.    â†Ș Werner  am:  Mi. 28.04.26    đŸŒĂ€be.ch  
Camping La CĂŽte de Nacre mit tollen Wasserrutschen, Bunte Abende und tollen AktivitĂ€ten und natĂŒrlich die herrlichen StrĂ€nde! Die 5-Sterne verdankt er seinen schönen Einrichtungen. Geniessen Sie den Strand und die beheizten Schwimmbecken. In 5 Minuten ist man in Saint-Aubin am Boulevard oder am Strand. Es ist kaum vorstellbar, dass hier 1944 eine grosse Schlacht stattgefunden hat. Heutzutage ist es ein lebendiger Ort mit vielen schönen Restaurants und Terrassen. Auf dem Campingplatz sind drei beheizte Pools und morgends sind wir wir da fast alleine.
    13.    â†Ș Werner  am:  Do. 29.04.26    đŸŒĂ€be.ch  
Camping L'Anse du Brick mit 5*. Dieser Platz ist Ideal fĂŒr AusflĂŒge in die Stadt Cherbourg. Egal ob schönes oder eher trĂŒbes Wetter, im ĂŒberdachten und beheizten Pool kann man zu jeder Jahreszeit baden. FĂŒr Erwachsene gibt es SprudelbĂ€der, Massage-dĂŒsen und Hydromassage-Wasserfall. Das SahnehĂ€ubchen: Nehmen Sie die kleine FussgĂ€ngerbrĂŒcke, um sich am Strand (voller Muscheln und interessanten Steinen) von L‘Anse du Brick in der Sonne zu rĂ€keln. Mit dem Velo gibt es eine Aussicht-Reiche Tour hinaus zum Leuchtturm. Aber jetzt genug gerĂ€kelt, es geht jetzt langsam Richtung Schweiz mit Zwischenstopp auf dem Camping Cartres.
    14.    â†Ș Werner  am:  Fr. 30.04.26    đŸŒĂ€be.ch  
Cherbourg ist eine grosse Hafenstadt. Der Hafen von Cherbourg-Octeville gibt es seit dem 18. Jahrhundert. Es ist einer der grössten kĂŒnstlichen HĂ€fen der Welt. Zur Besichtigung des Hafens und der Forts gibt es interessante Bootstouren. Es gibt mehreren HĂ€fen: Fischereihafen, Jachthafen, Handelshafen und MilitĂ€rhafen mit einem zugĂ€nglichen Atom-U-Boot.
An Bord des ersten französischen Atom-U-Boots, „Le Redoutable“. Das Boot ist 128 Meter lang. Es ist enorm, die vielen Ventile, Kontroll-gerĂ€te ĂŒberall, riesige Kabel-strĂ€nge die da vorhanden sind, kein Wunder das es ĂŒber 130 Mann Besatzung braucht. Es war von 1971 bis 1991 im Dienst. Es war mit zuletzt mit sechszehn M-20-Raketen (500 kT) bewaffnet, Reichweite 700 km.
Auf dem gleichen GelÀnde ist die Cité de la Mer (StÀtte des Meers) ein touristischer, wissenschaftlicher, und kultureller Komplex, gewidmet der Seewelt und ganz besonders dem Ozean und dem Meeresboden. Hier kann man auch einen Interessanten Urlaub machen. Die StrÀnde sind aus feinem, weichem Sand
    15.    â†Ș Werner  am:  So. 02.05.26    đŸŒĂ€be.ch  
Unsere letzte Nacht auf der Tour verbringen wir auf dem schönen Camping Municipal "Les Cent Vignes" in Beaune Burgund.
Nun ist leider diese Reise auch wieder zu Ende. Haben viel gesehen, viel Spass, viel Sport und auch die eine oder andere kleine Panne. Wir sind sehr dankbar dass wir Unfallfrei wieder zu Hause angekommen sind. Dann bis zur nĂ€chsten Reise, TschĂŒss.
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