Richtung Westen ist der Weg. Wir wollen Meer sehen. Der Camper "Sydney" ist bereit. Wir starten am Montag 4. September Richtung Atlantik West-Frankreich. Schnurgerade auf Wegen und Umwegen an die KĂŒste der Biscaia. Ganz gemĂŒtlich fahren wir ĂŒber den Jura durchs Val-de-Travers unserem ersten Etappenziel in Fankreich entgegen (wahrscheinlich Vichy). Wir hoffen dass wir hier noch einiges ĂŒber unsere Tour an den Atlantik berichten können. Wenn jemand sich anschliessn möchte dann nur zu !!!. Die Reise in Etappen (etwa 300km) soll etwa zwei bis drei Wochen dauern. Und schon sind wir in der interessanten schönen Stadt Vichy angekommen. Sie bgrĂŒsst uns mit 36 grad am Schatten. Aufpassen: Eier sind nach 15 Min. gebraten.
02. âȘ Werner Di.05.09.23 â·10:08
ca.150km Champanole An Sehenswertem fehlt es nicht in Champagnole. Wir stoppen mal ein paar Augenblicke in dieser Stadt voller Charme. Die Kirche Saint-Cyr-et-Sainte-Juliette in Champagnole aus dem achtzehnten Jahrhundert steht unter Denkmalschutz. Die Turmuhr, Wasserturm und das Rathaus im neunzehnten Jahrhundert gebaut, werden auch als historisch eingestuft. Beim Spazieren durch die Stadt sieht man etliche Relikte aus der industriellen Vergangenheit zB. eine alte GetreidemĂŒhle, die Schmiede des Serve, andere alte MĂŒhlen und Stahlwerke.
ca.550km Ussel Die von dem berĂŒhmten grĂŒnen Meridian durchquerte Stadt Ussel gehört zum Departement CorrĂšze. Eine schöne Kleinstadt an der Grenze der Auvergne und des Limousin mit vielen historischen Monumenten. Im historischen Stadtzentrum kann man die alten HĂ€user mit TĂŒrmchen und elegante Anwesen zB. das Haus der Herzöge von Ventadours aus dem 16. Jahrhundert sehen, es wurde mit den Steinen des ehemaligen Schlosses errichtet. Es schöne Stei-Brunnen hei si de ono. Manche mögen auch die Kirche Saint-Martin aus dem 12. und 13. Jahrhundert. Jeden Samstagmorgen isch hie MĂ€rit, es git Sachen von Bauern, Kleider und Gartenzeugs zu kaufen. Am ersten und dritten Mittwoch im Monat, sig de o gĂ€ng Ă€ppis los in der Innenstadt. Wir haben davon kaum etwas bemerkt, ein kleines Kaff eben.
05. âȘ Werner Mi.06.09.23 â·11:53
ca.600km Tulle Die Hauptstadt des Akkordeons, die auch die Stadt der sieben HĂŒgel genannt wird, ist auch fĂŒr ihre Tuch-Spitzen, den TĂŒll, bekannt. Es ist der Hauptort des Departements CorrĂšze. Ein Museum in der Westgalerie des Kreuzgangs zeigt religiöse Kunst, GemĂ€lde und Spitzen nach der Spitzentechnik aus Tulle, die allseits bekannte TĂŒllspitze. Um mehr ĂŒber die diese feine und Jahrhunderte alte Handarbeitstechnik zu erfahren, die die Stadt berĂŒhmt gemacht hat, geht man besten zum Atelier der Tulle-Spitze am Platz Emile Zola, wo diese Nadeltechnik mit sechs verschiedenen Sticharten vorgestellt wird. Bei einem Spaziergang durch das alte Viertel Trech wĂ€hnt man sich fast im Mittelalter: das Stadt-Tor von Mazeaux, das Haus Loyac 16. Jahrhundert mit einer reich verzierten Fassade und vielen EcktĂŒrmchen, das Haus Lauthonie aus der Renaissance usw. Das Hause Maugein ist die Ă€lteste Akkordeonmanufaktur in Frankreich. Toll sind die prachtvollen Instrumente mit einmaligem Dekor, die in der ganzen Welt bekannt sind. Es ist sehr viel zu heiss fĂŒr einen grösseren Stadtbummel, die Fahrt geht weiter. Wir sind jetzt in Mussidan angekommen. Zuerst ein Bier dann Pool dann wieder von vorne.
ca.780km Liburne Ăs isch ume heiss wo mer hie hĂ€re chöme. Wir machen es kurz: Die Hafenbastide Libourne hat Jahrgang 1270. Sie liegt am Zusammenfluss der Dordogne und der Isle und hat wegen des Handels mit Wolle, Wein, Salz und Holz bewegte Vergangenheit. Es ist einiges interessantes zu sehen zB. den Bootsanleger, die Kais, den Turm des grossen Hafens und den Arkadenplatz Abel Surchamp. Der grosse Platz wird von alten Hausfassaden umringt, von denen sich besonders die Fassade des Rathauses aus dem 15. Jahrhundert abhebt. Dreimal in der Woche ist MĂ€rit: Dienstag, Freitag und Sonntagmorgen uf em grosse Arkadenplatz. Aber darauf wollen wir nicht warten und fahren gleich weiter und geniessen den Fahrtwind.
ca.900km Pinien und Strand Am besten lĂ€sst sich Biscarrosse durch die Vielseitigkeit der NaturschauplĂ€tze beschreiben. StrĂ€nde mit hellem, feinem Sand, schöne klare SĂŒsswasserseen, majestĂ€tische PinienwĂ€lder, grosse DĂŒnen und waldige HĂŒgel mit toller Aussicht. Kaum ein anderer Ort an der CĂŽte dâArgent bietet eine solch herrliche Aussicht. Diese Umgebung gepaart mit eme wolkenlose sonnige Himmel ĂŒber Biscarrosse ist toll fĂŒr ĂŒsi Campingtour. Es gibt viele Kilometer Rad- und Wanderwege, die sich durch die WĂ€lder und DĂŒnen bis hin zu den OzeanstrĂ€nden ziehen. Mögen unsere Easyrider das aushalten? aber am Tag isches sowieso zu heiss zum Velofahre. Hier an der KĂŒste entlang sind grosse FlĂ€chen der schönen PinienwĂ€lder verbrannt unter anderem auch ein grosser Campingplatz auf den DĂŒhnen, er wird bereits wieder aufgebaut und ist zT. wieder in Betrieb.
11. âȘ Werner So.10.09.23 â·16:26
Die Dune du Pilat (auch Grande Dune du Pilat) an der AtlantikkĂŒste bei Arcachon (Frankreich) ist gigantisch! Es ist die höchste WanderdĂŒne Europas. Sie ist 2,9 km lang, 616 m breit und bis zu 110 m hoch. Das ergibt etwa 60 Mio. Kubikmetern Sand. Wer kann sich einen solchen Haufen Sand vorstellen? Nicht nur ihre Höhe ist erstaunlich, auch beeindruckt die DĂŒne du Pilat durch ihre enorme Ausdehnung, ihre faszinierende Umgebung und den atemberaubenden Ausblick, den sie bietet. Hinzu kommen ihre je nach Tages- und Jahreszeit wechselnden Farben fast wie der Aiers Rock in Australien. Im April bis November werden an mehreren Orten Treppen aufgebaut. Es gibt mehrere kleine Aussichtsplattformen mit Infos ĂŒber Pflanzen und Tiere auf der DĂŒne. Den riesigen Sandhaufen wollen auch viele Leute sehen, so sind die ParkplĂ€tze nicht mehr gratis aber trotzdem richtig voll. Daher und wegen den 35° ist unser Besuch Ă€usserst kurz. Wir ĂŒberlassen das mĂŒhsame stapfen im Sand und das viele Treppensteigen lieber jĂŒngeren Leuten. Heute endlich ist es ein wenig kĂŒhler geworden, so dass wir eine kleine Velotour machen konnten auf einem herrlichen Waldweg.
Aubazines (wie im Jura) Unterwegs sieht man wie letzen Trauben geerntet werden und bald kann man an die Winzerfeste gehen und probieren. Das Dorf Aubazines liegt auf einem Felsen. HĂ€user, GeschĂ€fte und Hotels sind um einen schattigen Platz mit dem ehemaligen Kloster versammelt. Die Zisterzienser-Klosterkirche wurde im zwölften Jahrhundert gebaut. Etwas weiter stehen die imposanten Ăberreste des Klosters Coyroux. Das Dorf Aubazine ist reich an historischem Zeug und interessant fĂŒr Vergangenheitsfans. Zu den "schönste Dörfer Frankreichs": Collonges La Rouge, Turenne und Curemonte sind einen Besuch wert. Im benachbarten Departement befinden sich Sarlat, die Höhlen von Lascaux, Rocamadour und die Schlucht von Padirac. Bei einem Abstecher zu den MĂ€rkten und den lokalen Produzenten können die lokalen SpezialitĂ€ten und Produkte probiert werden.
Villefranche-sur-SaĂŽne, das ist die Hauptstadt des Beaujolais im Departement Rhone. Es hat hier viele Renaissance-HĂ€user auf beiden Seiten der Hauptstrasse, wunderschöne Bauten. Zu den schönsten gehört das Haus Dephelines und seine Kreuzrippenallee oder auch die Herberge der Goldenen Schale, die Ă€lteste Herberge in Villefranche-sur-SaĂŽne. Es gibt einen "Rundweg der verborgenen SchĂ€tzeâ abgehen, der ĂŒber 24 Etappen durch die Altstadt verlĂ€uft. Es Picknick an den ausgebauten Ufern der SaĂŽne ist auch nicht schlecht, bevor es dann zu einer Erkundungstour in den Weinberg des Beaujolais am Stadtrand geht! Mir si im Camping Car Parc Beaujolais.