🚙 Allerlei aus Niederland u Frankreich 🚙


  01. ↪ Werner  Ort: Mätteli 📅 15.03.2012 📧mail@äbe.ch
bildbild Der Winter ist vorbei und unser Reisemobil ist bereit für eine weitere Tour durch Europa. Diesmal geht die Reise Richtung Holland. Im frühen Frühling sollen da ein paar Blumen blühen und Interessante Feste stattfinden. An der Küste soll es hunderte von Campinplätzen geben, mal schauen wo wir da unterkommen. Wenn möglich, schreiben wir hier, was bei uns so läuft. Bis dann... Marlis & Werner

  02. ↪ Marlis  Ort: Schagen NL 📅 18.03.2012 📧mail@äbe.ch
bild Tour Mätteli CH - Schagen NL und weiter.
Unser erstes Ziel ist Schagen NL, das wir nach einer Übernachtung in Deutschland erreichen wollen. Schagen ist ein gemütliches Städtchen an der Spitze Nordhollands. Es wurde 989 erstmals erwähnt in einer Urkunde der Abtei Egmond. Es steht auf einem Teil des sogenannten „Westfriesischen Umkreisdeichs“ den Warften. Die Warften sind künstlich angelegte Erdhügel. Im 1415 erhielt Schagen das Stadtrecht. Schagen weist eine Mischung aus Tradition und Aufgeschlossenheit auf. Jeweils im Frühling findet die grosse Viehschau „Paasvee“ statt und in den Sommermonaten gibt es den westfriesischen Markt und die Musikfestivals. Das Städtchen ist ideal für einen Einkaufsbummel, das Einkaufszentrum Makado ist überdacht. In Schagens pittoresker Innenstadt herrscht stets ein geselliges Treiben und man begegnet gelegentlich Bürgern in traditioneller Tracht. An den „Westfriesischen Folkloretagen“ findet immer am Donnerstagmorgen ein grosser Umzug mit historischen Fuhrwerken und Volkstänzen statt. Den Abend bis in die frühen Morgenstunden kann man rund um den Markt in verschiedenen Kneipen und Cafés in geselliger Runde verbringen. Ein aussergwöhliches Museum im Schloss zeigt Sachen zur Schlacht an der Somme (Frankreich, 1916). Das Regionalmuseum befindet sich ebenfalls im Schloss und zeigt eine Sammlung aus dem Krieg 1940-1945. Ein Automuseum zeigt besondere Einzelstücke, unter anderen auch die Marken DAF und Volkswagen. Weiter gibt es den Museumsbauernhof Vreeburg: Dieses Bauernhof- und Kutschenmuseum widmet sich dem Leben in Schagen um das Jahr 1800.
Nachtrag Werner & Marlis:     So nach etwa 900 Km und einem Aufenthalt am Campingplatz St. Goar direkt vis a vis des berühmten Felsen der Loreley in der Rheinkurve, sind wir gut bei unseren Bekannten in NL angekommen.
  03. ↪ Werner & Marlis  Ort: Schagen NL 📅 19.03.2012 📧mail@äbe.ch
bild Nun sind wir schon zwei Tage unterwegs in dem Flachen Land. Bei unseren Bekannten in den Niederlanden können wir mit unserem Camper wohnen. Unsere Gastgeber haben uns heute einige der riesigen Blumenfelder gezeigt. Vor allem Tulpen in allen Farben, aber auch Narzissen, Aprilglocken, Hyazinten gibt es in langen Reihen. Doch die Blüten werden schon bald abgeschnitten damit die Zwiebeln bis Juni möglichst gut wachsen. Im August werden die Blumenzwiebeln geerntet und in die ganze Welt verschickt. Die kleinen jungen Zwiebeln werden etwa im November wieder in den Boden gesetzt. Heute sind wir auf dem Bauernmarkt in Schagen einkaufen gegangen. Marklis kocht heute für unsere lieben Gastgeber Zürigschnätzlets u Bärnerrösti. Das Wetter ist ein bisschen wärmer und windiger aber sonst etwa wie in der Schweiz. Hoffe das es Zuhause wenigstens in der Wohnung warm wird. Morgen gehen wir die Stadt Harlem anschauen. Harlem soll schöner sein als Amsterdam. Bis zum nächsten... Werner & Marlis
  04. ↪ Werner  Ort: Schagen NL 📅 21.03.2012 📧mail@äbe.ch
bild Die Reise Campingtour durch die Niederlande war höchst interessant und sehr Blumenreich doch recht kalt und windig. Am Samstag, den 21. April 2012 erleben wir den Blumenkorso ‘Das Gesicht des Frühlings’ auf der 40 km langen Route von Noordwijk nach Haarlem. Der Umzug besteht aus 20 Prunkwagen und über 30 üppig mit Blumen geschmückten Luxuswagen. Musikkorps begleiten den Umzug auch auf dem ‘Keukenhof Boulevard’. Es gab wenig Gelegenheit hier Notizen zu machen, mehr gibts vielleicht auf einer nächsten Reise. Bis dann... Werner.

Werner in Frankreich (Besuch bei Scheiderleuten in Grenoble)

  05. ↪ Werner  Ort: Vizille Grenoble FR 📅 17.7.2012 📧mail@äbe.ch
bild Ein kurzer Gruss aus Vizille bei Grenoble Frankreich   In der Antike war Vizille eine befestigte Stadt mit dem Namen Oppidum Antiquum. Sie liegt am Alpenübergang über   den Col du Lautaret nach Grenoble. Hier war auch das römische Fort Castra Vigiliae und Heute noch ein tolles Schloss.
Antwort: Marlis:     Diese Ortschaft würde mir auch gefallen, weil ein tolles Schloss dort ist. Gehst du es anschauen?   Wünsche dir eine gute Reise. Zuhause ist alles gut.
  06. ↪ Werner & Marlis  Ort: Vizille Grenoble FR 📅 18.7.2012 📧mail@äbe.ch
bild Das Schloss Vizille ist eines der prestigereichsten Schlösser der Dauphiné. Das Schloss hatt einen 130 Hektar grossen Park, umsäumt von einer sieben Kilometer langen Mauer. Im Jahr 1780 kaufte ein Claude Perier das Anwesen, um dort eine Fabrik aufzubauen. 1862 wurde das Schloss als historisches Monument klassifiziert. 1924 wurde es Staatsbesitz. 1971 erhielt das Département Isère den Besitz von der französischen Regierung. 1983 richtete es auf dem Schlossgelände ein Museum der Französischen Revolution ein.
  07. ↪ Werner  Ort: Chamonix 📅 19.7.2012 📧mail@äbe.ch
bild Die Route des Combe Laval, ist eine in Fels gebaute Strasse mit atemberaubender Streckenführung. Erinnert an eine befahrbare Aareschlucht. Sie ist wie von einem Riesen, in die Wand gemeisselt, ca. 700 m über dem Grund der tiefen Schlucht. Am Strassenrand geht es schwindelerregend abwärts. Der Weg ist knapp zweispurig, manchmal gerade Autobreit. Der Cirque de Combe Laval nur ca. ein Km. Man kann jeden Meter dieser Strecke geniessen.
  08. ↪ Werner  Ort: Chamonix 📅 20.7.2012 📧mail@äbe.ch
bild Die zweithöchste Seilbahn Europas "Téléphérique de l‘Aiguille du Midi" eröffnet 1955. Die 3777 m hoch gelegene Aiguille du Midi und ihre Terrassen bieten einen 360°-Rundblick auf die Alpen von Frankreich, Italien und der Schweiz. Ein Lift geht weiter auf die Gipfelterrasse in 3842 m Höhe mit atemberaubendem Blick zum Mont Blanc. Fahrzeit und Rundschau dauern min 2 Stunden.   Eine Kabinenbahn geht von hier weiter über den Gletscher Glacier du Géant bis zur Helbronner Spitze in Italien.
  09. ↪ Werner  Ort: Chamonix 📅 21.7.2012 📧mail@äbe.ch
bild Chamonix-Mont-Blanc, ist ein Ski- und Alpinismus-Zentrum in Frankreich. Es liegt in der Region Rhône-Alpes im Département Haute-Savoie. 1924 fanden in Chamonix die ersten Olympischen Winterspiele statt. Der Ort hat rund 9000 Einwohner dazu kommen bis zu 60'000 Touristen. Chamonix wird von zahlreichen hohen Bergen umgeben. Direkt im Süden wird es vom Mont Blanc überragt, von dem der Glacier des Bossons nach Chamonix hinunterfliesst.
  10. ↪ Werner  Ort: Chamonix 📅 22.7.2012 📧mail@äbe.ch
bild Grotte de Bournillon, der Besuch hier ist einfach, kann aber gefährlich werden. Bei Schneeschmelze und bei Gewitter können Teile überschwemmen. Weil die Höhle noch immer nicht ganz erforscht ist, soll man sie nur bei stabilem Wetter besuchen. Normal fliesst etwa 3,5 kM/sek Wasser, das kann in kurzer Zeit auf 80kM/sek stiegen. Sie ist das Entwässerungs-system des Hochplateaus und ist verbunden mit der Grotte de la Luire, die aber viele Kilometer entfernt ist! Ein beeindruckendes Höhlensystem, wahrscheinlich das grösste in Europa. Etwa ein 6km langer tunnelartige Hauptgang, nochmals 2,5km düster, dunkel und unheimlich das Ambiente in den Röhren. Bei extremer Trockenheit ist es möglich noch weiter zu gehen.
  11. ↪ Werner   Ort: Anthy 📅 23.7.2012 📧mail@äbe.ch
bild Genf: Der See ist zweitgrösster in Mitteleuropa mit 582 km2 (CH 348km2, FR 234km2). Die tiefste Stelle 310 m. Der Wasserinhalt beträgt ca 89 km3, damit ist es der wasserreichste See Mitteleuropas. Das meiste Wasser kommt von der Rhone. Wahrzeichen von Genf ist die "Fontaine", ein Springbrunnen. Daten: 500 Liter Wasser pro Sekunde, 130m hoch, 200km/h schnell. Am Ufer entlang macht internationale High Society Urlaub in tollen Villen, Landhäusern und Campern zB. meine Adresse: "Camping du Lac", 1 Route Clos, 74200 Anthy-sur-Léman.
  12. ↪ Werner   Ort: Gravelines 📅 25.8.2012 📧mail@äbe.ch
bildNach drei schönen Reisetagen durch Frankreich, Luxemburg und Belgien an der Nordsee angekommen. Aber gerade jetzt fängt es an zu Regnen. Beim Dörfchen Grand-Fort-Philippe sind wir auf einem schönen Campingplatz an der Küste (etwa mitte zwischen Belgien und Calais). Hinter den hohen Sand-Dünen merken wir recht wenig vom Wind der momentan ziemlich bläst. Vorne beim Eingang ist eine feuchtfröhliche Party im gange. Sollten wohl da ein wenig mitmachen denn am Strand ist es gerade nicht so gemütlich. Hinter dem Platz sind noch grosse Befestigung-Anlagen vom Krieg zu sehen. Bleibt das Wetter regnerisch fahren wir am Montag weiter über Calais der Küste entlang. Bei schönem Wetter bleiben wir etwas länger.
  13. ↪ Werner   Ort: SaintAubin FR 📅 27.8.2012 📧mail@äbe.ch
bild Wir sind weitergezogen von Graveline der Küste entlang über Treport bis nahe Fecamp. Hier sind wir auf einem tollen Platz mit Meersicht. Bis an den Strand sind es aber ca. 800m. Dieser Küstenabschnitt wird die Alabasterküste genannt, Wellen und Sturm nagen davon pro Jahr etwa 60 cm ab. Es gibt aber noch genug Kreide um bis ans Lebensende zu Jassen. Hier wird viel Flachs angebaut, der liegt jetzt ausgerupft auf den Feldern bis im September. Die alten Häuser hier sind aus Backstein oder Fachwerk und Lehm, oft richtige Kunstwerke. Das Wetter ist im Moment wieder richtig warm und Sonnig. Die nächste Etape führt uns über Le Havre, Caen bis nach Granville wo wir schon mal wahren.
  14. ↪ Werner   Ort: Granville 📅 28.8.2012 📧mail@äbe.ch
bild Sehenswertes Granville: Die Kirche Notre-Dame du Cap Lihou stammt aus dem 15. Jahrhundert. Der Point du Roc mit einem Leuchtturm, ist ein Aussichtspunkt auf der kleinen Inselgruppe Îles Chausey. Im Museum Vieux Granville sind alte Dokumente, Gegenstände und normannische Kostüme zu sehen. In der ehemaligen Villa des Modeschöpfers Dior sind Original-Kreationen von ihm, zum Teil von berühmten Leuten getragen, der Eintritt in den mit Blumen und Zierpflanzen geschmückten Park ist frei. Vom oberhalb einer Klippe gelegenen Haus und Garten aus bietet sich ein schöner Ausblick über das Meer, die Strände und die Oberstadt von Granville und die Chausey-Inseln.
Anfang des 14. Jahrhunderts kaufte ein Sir Thomas Scalles den Felsen und errichtete darauf eine Festung. Am Fuss der Klippen wurde eine sieben Meter breiten und achtzehn Meter tiefen Graben gebaut und mit Meerwasser aufgefüllt. Granville wurde so zu einer Insel, grösser als der Mont-Saint-Michel. 1442 eroberten die Verteidiger des Mont-Saint-Michel jedoch Granville und vertrieben die Engländer ein für allemal. König Karl VII. erkannte die strategische Bedeutung des Ortes, liess ihn zu einer befestigten Stadt ausbauen.
  15. ↪ Werner   Ort: Angers 📅 30.8.2012 📧mail@äbe.ch
bild Die Abtei von Fontevraud befindet sich in der Region Pays de la Loire. Sie wird als eine der grössten Klosterstädte Europas betrachtet und war die königliche Nekropole der Plantagenets: die Abtei von Fontevraud beeindruckt nicht nur durch ihre Grösse sondern auch durch ihre Originalität. Von Napoleon im Jahre 1804 in ein Gefängnis verwandelt, wird sie vor der Zerstörung bewahrt und wird zu einer gefürchteten Strafvollzugsanstalt. Die letzten Häftlinge wurden erst im Jahre 1985 freigelassen. Heute zum Begegnungskulturzentrum geworden (Bezeichnung des Kultus- und Kommunikationsministeriums), ist die Abtei nunmehr eine Hochburg der Künstler für Konzerte und Ausstellungen.
  16. ↪ Werner   Ort: Fontefraud 📅 31.8.2012 📧mail@äbe.ch
bild Mit Kindlichem Eifer und grosser Masslosigkeit wurde Chambord von Franz I. (gerade erst 25 Jährig) gebaut. Mit Chambord wollte er der Welt in spektakulärer Form seine beiden Leidenschaften vor Augen führen – die Jagd und die Architektur. Umgeben wird das Schloss von der 32 km langen Umfassungsmauer und einem Wald mit vielen Wildtieren. Es ist eine gewaltigen Architektur, mit Formen und Strukturen, die man sich kaum vorstellen. Chambord ist weit mehr als nur ein Schloss: Es ist eine Ausnahmearchitektur, eine technische Meisterleistung, ein Steinkoloss…Chambord ist ganz einfach der Traum des jungen Königs Franz. Und woher hatte er wohl das Geld, wahrscheinlich ebenso wie die heutigen Raubritter, vom arbeitenden Volk.
  17 ↪ Werner   Ort: Fontefraud 📅 01.09.2012 📧mail@äbe.ch
bild Gien an der Loire, etwa 80 Kilometer östlich von Orléans und 150 Kilometer von Paris entfernt in waldreicher Umgebung. Etwa 15000 Leute und eine Fläche von 6786 Hektar. Am 15. Juni 1940 bombardierte die Luftwaffe die Brücke von Gien um der französischen Armee die Rückzugsmöglichkeit über die Loire abzuschneiden, dadurch wurde ein Grossbrand ausgelöst, der in drei Tagen die ganze Altstadt vernichtete, nur das Schloss hatt überstanden. Nach dem Krieg wurden viele Häuser im Stil der einiger übriggebliebenen Häuser rekonstruiert. Es bestand hier bereits in römischer Zeit eine dörfliche Siedlung (Alt-Gien). Unter Karl dem Grossen wurde auf dem heutigen Schlossgelände eine Turmhügelburg errichtet, die in einiger Entfernung zur Ansiedlung lag. Der Niedergang des Fränkischen Reiches und Wikingerüberfälle im 10. Jahrhundert führten zur Aufgabe von Alt-Gien und einer Neugründung des Dorfes in der Nähe der Burg.
  18. ↪ Werner   Ort: Fontefraud 📅 02.09.2012 📧mail@äbe.ch
bild 1429 traf Johanna von Orléans in Gien auf den Thronfolger Karl und überzeugte ihn nach Reims zu ziehen. 1481 übernahm Anne de Beaujeu die Grafschaft Gien und macht die Stadt zu ihrem Sitz. In den 41 Jahren ihrer Herrschaft wuchs die Stadt. Die Burg wurde um das Jahr 1500 umgebaut und zu einem Schloss erweitert. 1821 wurde die weltbekannte Porzellanmanufaktur Faïencerie de Gien gegründet. In jenem Jahrhundert trat die Loire dreimal über die Ufer und überflutete die Stadt - 1846, 1856 und 1886 - jeweils im Abstand von einem Jahrzehnt.

Campintour Frankreich Pyrenäen Mittelmeer Pfingsten 20. Mai 2013. Es ist saukalt in der Schweiz! Mal schauen wie es ist am Mittelmeer.
Der Camper ist gepackt und am 21. Morgens geht es Richtung wärmeres Klima (hoffentlich).

  19. ↪ Werner   Ort: Vizille 📅 22.05.2012 📧mail@äbe.ch
bildDas Schloss Vizille. So schon sind wir zwei Etappen auf unserem Weg gefahren. Nach einem ruhigen Abend im Dorf Vizille mit dem schönen Schloss haben wir eine schöne und fast Verkehrsfreie Fahrt über verschiedene Alpenpässe gehabt. Viel Sonnenschein unterwegs und auch recht Warm. Gerade rechtzeitig haben wir uns auf einem Abgelegenen Campingplatz bei Castellane eingerichtet. Es ist warm hier, doch am Abend wird es plötzlich kalt, es gibt ein Gewitter mit Hagel und viel Wasser, der Bach kommt hoch. Das Abendessen wird im Camper serviert. Morgen nach einigen Kilometern sind wir bereits am Mittelmeer.
  20. ↪ Werner   Ort: Sainte-Maxime 📅 24.05.2013 📧mail@äbe.ch
Hinter uns liegt eine schöne Fahrt über schöne Alpenpässe. Auf 1200 müM sehen wir noch die Reste von Schnee und Hagel auf der Strasse. Gegen Abend kommen wir dann bei Niza an das Meer. Nach einem Besuch in Cannes (wo noch die Nachwehen des Filmfestivals zu sehen waren) sind wir in Sainte-Maxime angekommen. Das liegt im Norden des Golfs von Saint-Tropez. Geschützt vor dem Mistral durch die bewaldeten Hügel von "des Maures" ist das Klima hier sehr mild. Im Moment hört man den Wind ziemlich rauschen, man kann an der Sonne liegen, doch für ein Bad im Meer ist es für uns doch zu kalt. Vom Cpamingplatz ans Meer sind paar Schritte zu machen. Am strahlend blauen Himmel ist keine Wolke zu sehen. Morgen besuchen wir St. Tropez.
  21. ↪ Werner   Ort: St. Tropez 📅 26.05.2013 📧mail@äbe.ch
trope.jpg bild Gestern Samstag haben wir St. Tropez besucht, ein Dorf mit etwa 4,500 Einwohnern dafür über 5 Millionen Besuchern pro Jahr. Die Grüsse haben wir abgegeben. Der Mistral hat ziemlich geblasen hier. Am Abend sind wir in Saint-Cyr-sur-Mer angekommen, gelegen in einer schönen Meeresbucht. Unterwegs und hier haben wir den viele Drachen-Surfer gesehen die natürlich den konstanten Wind sehr lieben. Hier sind wir bis Montag auf einem tollen Camppingplatz in einem Pinienwald ganz nahe am Meer. Himmel und Meer azurblau wie es sich gehört an der Cote Azure. Der Mistral macht Pause, die Surfer haben ihre Sportgeräte eingepackt dafür werden vor den Strandcafes die Liegestühle verteilt, es ist Warm.
  22. ↪ Werner   Ort: Le Leucate 📅 28.05.2013 📧mail@äbe.ch
Wir sind gestern über 400m bis nach "Le Leucate" gefahren, ein wunderschöner Ferienort wie es scheint. Kleines Dorf, Grosser Sandstrand, Moderner schöner Camingplatz, auf der einen Seite direkt am Meer auf der anderen direkt am See, dazu warmes Wetter. Jedoch zum Baden ist daa Wasser doch noch etwas kalt. Da jetzt schon Halbzeit ist fahren wir heute ins Landesinnere bis Andorra in den Pyrenäen.
  23. ↪ Werner   Ort: Pyrenäen 📅 29.5.2013 📧mail@äbe.ch
bild Die Pyrenäen ja das war so eine Sache, bei schönem Wetter am Strand auf 3m üM gestartet, auf 1600m üM in munteres Schneetreiben geraten, in Andorra la Vella bei etwa 5° übernachtet. Daneben ist es aber eine schöne Bergwelt da oben. Etliche Spitzen sind über 2500 meter. Sehr günstig in Andorra ist das Benzin, gerade mal um die 1.30 € ein Liter, in Frankreich etwa um die 1.60 €. Spanisch "Andorra la Vieja" ist die Hauptstadt von Andorra (2012 etwas über 22000 Einwohner). Es ist die höchstgelegene Hauptstadt Europas. Andorra la Vella befindet sich in den östlichen Pyrenäen am Zusammenfluss der beiden Gebirgsbäche Valira d’Ordino und Valira d’Encamp zum Fluss Valira. Auf einer Höhe von 1.013 Meter gelegen ist es ein beliebtes Skigebiet. Wir haben aber die Ski nicht dabei, wir haben heute Morgen nur Benzin aufgefüllt und sind schnell wieder an das Meer zurückgefahren, frieren könnten wir auch Zuhause und das gratis. Wärme die wir nach Hause bringen wollten haben wir hier nicht gefunden. Jedenfalls sind wir wieder am Meer in der Nähe von Beziers und Cap d Agde. Béziers liegt am Canal du Midi mit etlichen Hausbooten und ist 20 km vom Mittelmeer entfernt, nicht weit von den letzten Ausläufern des Massif Central in der Ebene des Languedoc.
  24. ↪ Werner   Ort: Salagou 📅 30.5.2013 📧mail@äbe.ch
bild Nach Besichtigung von einheimischem Handwerk (Olivenöl, Bonbons, Wein) sind wir am Lac du Salagou gelandet. Salagou selber ist eine Kleinstadt nordöstlich des Sees. Der Boden erinnert sehr an Australien, tiefrot sind die feinen blättrigen Ablagerungen in Bächen und die Hügel. Der Boden ist anfällig für Erosion daher gibt es tiefe Gräben und Schluchten. Der Stausee Lac du Salagou wurde in den 1960ern gebaut, er dient nicht als Schutz vor Hochwasser, er ist auch Wasserreservoir zum bewässern von Obstplantagen die anstelle von Reben gefördert werden. Morgen geht es Richtung Ganges durch Schluchten und andere Gräben. Mit dem Internet ist es überall anders, manchmal funktioniert es sogar. Mal klemmt es mit dem Mail empfangen, mal mit senden, mal mit dem Zugang oder mit unverschämten Preisen. Manchmal ist es sogar gratis.
  25. ↪ Werner   Ort: Goudargues 📅 31.5.2013 📧mail@äbe.ch
bild Heute waren wir in der Grotte "des Demoiselles", bei der französischen Kleinstadt Saint-Bauzille-de-Putois im Département Hérault. Ca.50 km nördlich Montpellier und ein paar Kilometer südlich von Ganges. Die Grotte des Demoiselles gehört zu den prächtigsten Höhlen, die die man besichtigen kann. Sie beeindruckt schon durch die enorme Grösse. Mit einer kleinen Seilbahn geht es nach oben in den Berg ein. Auf halbem Weg steht eine Imitation eines Bären, denn in der Höhle wurden früher Skelettreste von Höhlenbären gefunden. Die Mischung aus Tageslicht und Kunstlicht schafft in der Höhle eine ganz interessante Stimmung. Während unterhalb der Öffnung Felsbrocken und Knochenreste herabgestürzter Tiere liegen, beginnen ein paar wenige Meter weiter bereits prächtige Formationen. Die Grotte des Demoisselles besteht aus einem Netzwerk von Sälen und Gängen, welche sich vor allem um den grossen zentralen Raum "Cathedrale Souterrain" gruppieren, der ist 51 m hoch, 120 m lang und 80 m breit. Man betritt ihn relativ weit oben, über viele Treppen und schmale, niedrige Gänge windet sich der Pfad hinab. Der gesamte Raum ist mit atemberaubenden Formationen angefüllt, die sich scheinbar gegenseitig übertreffen wollen. Ein Stalagmit in der Mitte sieht fast aus wie eine “Madonna mit Jesuskind”. Man kann hier nur Staunen was für zahllose Formationen von Stalagmiten und Stalaktiten die Natur hervorbringt. Es kommt uns vor als wären wir in den Minen von Moria aus dem “Herrn der Ringe". Das Höhlensystem war oft auch Versteck für verfolgte Personen in manchen Kriegen. Gegen Ende des Rundganges spielt uns der Guide eine kleine Melodie auf einigen Stalaktiten. Die Führung dauerte 1.5 Stunden und war wirklich jeden Euro Wert.
  26. ↪ Werner   Ort: Annency 📅 02.06.2013 📧mail@äbe.ch
bild Fast am Schluss unserer Reise sind wir gerade in Annency angekommen. Der "Lac d'Annecy“ auch "Lac bleu“ bezeichnete See liegt mitten im Savoyen-Gebirge. In dieser tollen Gegend findet man was das Herz begehrt: Am Wasserund im Wasser, im Schnee oder in der Luft. Neben der aussergewöhnlichen Landschaft ist der See hier auch einer der saubersten und reinsten Seen der Welt. Im See finden die Hobbyfischer über 20 verschiedene Fischarten. Im Sommer wird das Wasser etwa 22° bis 25°C. Am Fest „Fête du lac d'Annecy“ am ersten Samstag im August gibt es eines grössten Feuerwerke von ganz Europa. Ein achtzigminütiges Feuerwerk mit musikalischer Untermalung und mehr als 200.000 Besuchern. Daneben gibt es in Annency auch einiges zu sehen: Die Kathedrale Saint-Pierre aus dem 16. Jahrhundert, Die Wallfahrtskirche Basilika Visitation, das Musée du château d'Annecy, Musée du Palais de l'Île, die Rue Sainte-Claire, die Rue Royale, das Tor Perrière usw. Das Camping Municipal Le Belvedere bekommt von uns ein "sehr schön". Das ist die letzte Station dieser Reise. Morgen Abend sind wir schon wieder Zuhause. Bis dann... Wir fahren sicher wieder mal in irgend eine Himmelsrichtung.
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