Camper Miete bei: TRAVEL CAR CENTRE vom 4.Sept. bis 17.Okt. inkl. GPS
Abflug 3. Sept. Retour am 18. Okt. 2013 (6 Wochen). Unsere 5'te Tour durch Australien. Diesmal fahren wir durch das Outback aber auch auf der Great-Ocean-Road an wunderbaren Südostküste entlang. Wo es uns gefällt, bleiben wir länger. Wir sind Pensioniert aber fit und gerne unterwegs um neues zu entdecken. Das Visum, der Platz im A380 und der Camper sind gebucht. Sind wir einmal auf der Reise (Sept/Okt) werden wir hier im Tagebuch nach Möglichkeit ein paar Rauchzeichen geben. JETZT ONLINE: FOTOS Australien2013 und
VIDEO Australien2013
Australiens Reichtum: Bodenschätze sind neben der Fleisch- und Wollproduktion ein wichtiger Wirtschaftszweig. Gefördert wird hauptsächlich
Kohle, Eisen, Gold, Diamanten, Uran, und andere Mineralien. Mit über 280 Tonnen liefert Australien 12% des Goldes auf dem Weltmarkt.
Kohle wurde von 2000 bis 2010 etwa 500 Millionen und Eisenerz über 100 Millionen Tonnen ausgegraben. Opale kommen zu mehr als 90 % aus
Australien, vor allem aus der Region Coober Pedy. Auf den riesigen Weideflächen suchen über 100 Millionen Schafe und mehr als 25 Millionen
Rinder ihr Futter. Schafwolle kommt zu fast 30%. Australien ist weltweit das drittgrösste Exportland von Uran, selber hat es glücklicherweise keine
Atomkraftwerke. Wir konzentrieren uns auf dieser Australienreise hauptsächlich auf den Bodenschatz gelbes Metall. Wir besuchen Dörfer wo einst
Goldgräber nach Schätzen gebuddelt haben und wandern Bächen entlang wo noch heute mit speziellen Schüsseln Gold ausgewaschen wird.
Manchmal findet ein Glückspilz sogar genug um davon zu leben. Es ist das Hobby von vielen Australiern, in der freien Natur zu Campen und
dabei mit dem Metall-Detektor oder der „Pfanne“ etwas wertvolleres zu finden als gewöhnliche Steine.
2. Werner Ort: Mätteli Am: 18.1.2013
Yeep... next time there are much much more kangaroos over there.
Wir fahren ungefähr: Sydney, Soldiers Point, Windeyer, Bathurst, Hay, Mildura, Bendigo, Albury, Goulburn, Sanctuary Point, das sind etwa 3'500 km.
Diese Reise führt uns durch viele alte Städchen und Dörfer die im 18'ten Jahrhundert von den Goldsuchern gegründet wurden. Wir werden ein paar
Goldsucher treffen, die mit alten und neuen Methoden immer noch ihr Glück versuchen. Die genaue Tour werden wir aber fortlaufend auf unserer
Reise bestimmen und erleben. We have planned 3,500 km. The exact tour we will see on our trip.
3. Werner & Marlis Ort: Brookvale Am: 4.9.2013
Unsere Flugreise bei schönstem Wetter war grandio. Wir sind gut in Sydney angekommen und haben die erste Nacht am Meer in unserem Haus
für die nächsten Wochen, geschlafen (ein Toyota Campervan).
Nun sind wir in Soldiers Point angekommen, haben die wichtigsten Einkäufe gemacht. Wir haben nun eine Australische
Telefonnummer: Mobil: +614 32 65 20 60 am sichersten sind sms da wir sicher nicht immer erreichbar sind.
Sydney Airport (SYD) auch Kingsford-Smith genannt, ist der grösste Flughafen in Australien und Heimatort der Quantas (die mit dem aufgemalten Käguru)
aber auch Virgin Australia und Jetstar Airways sind hier oft zuhause. Direkt neben und in der Botany Bay im Vorort Mascot sind drei Start-und Landebahnen.
Es ist einer der ältesten kontinuierlich betriebenen Flughäfen der Welt, heute mit über 36 Millionen Passagieren im Jahr.
Von hier aus werden 47 inländische und 43 internationale Destinationen angeflogen.
4. Werner & Marlis Ort: Am: 6.9.2013
Hier ist im Moment das schönste Frühlingswetter. Wir haben uns schon anklimatisiert und die Reisemüdigkeit ist schon verschwunden.
Soldiers Point: Region Port Stephens. Herrliche Landschaften, Meer, Strände und Sand machen diese Gegend zum Ferienparadis für Leute aus
Newcastel und Sydney. Wir bleiben hier ein paar Tage bei Freunden und machen unseren Camper fit für das Outback. Im 18'ten Jahrhundert war
da eine grosse Garnison, die Soldaten wurden meist eingesetzt um Sträflinge zu fangen. Im 2'ten Weltkrieg haben sich hier die Kriegsschiffe der
Aliierten gesammelt und versteckt um gegen Japan zu kämpfen. Noch früher lebten hier 400 - 500 Aborigines des Stammes Worimi.
Antwort: Barbara und Ruedi:
Vielen Dank für euren Bericht, dass es euch gefällt. Auch wir haben schönes und heisses Herbstwetter. Aber es wird bald ändern.
Wenn ihr Gotte Annemarie trifft einen lieben Gruss aus der Schweiz und geniesst eure Reise weiter. Gruss Ruedi und Barbara mit Maya
Antwort: Werner und Ruth Hunziker:
Haben nun das Honigernten fertig und nun geht es ans
Zuckerwasser fütten.Uns geht es gut und vielen dank für den
tollen Bericht. haben sehr schwühles Wetter und sind froh wenn es doch endlich einwenig Regen gibt. Wünschen euch alles gute lieber Grus von Ruth und Werner
5. Werner & Marlis Ort: Soldiers Point Am: 9.9.2013
Danke für eure Grüsse von Zuhause. Wir sind noch bei Anne doch Morgen ziehen wir weiter zu unseren Freunden und Goldsuchern, die dann etwa am
Mittwoch mit uns ins Outback kommen und mit uns Gold waschen und mit dem Detektor im Sand nach den grossen Brocken Gold suchen werden.
Wir sind also in nächster Zeit in Queensland im Dörfchen Nundle und in den Bächen im Outback. Bis dann...
Grüsse an Alle Zuhausehebliebenen.
6. Werner & Marlis Ort: Nundle NSW Am: 15.9.2013
Nach dem Ausflug in die Berge von Nundle sind wir zurück wo Handy und Internet wieder funktionieren. Nundle entstand 1818, im 1851 wurde Gold gefunden und das kleine Nest wurde in kurzer Zeit (nur vorübergehend) ein beachtliches Dorf. Da oben haben wir gelernt wie man Gold finden und aus den Steinen und der Erde herauswaschen kann. Tatsächlich haben wir nach zwei Stunden ein paar kleine Splitter in unserem Glas gehabt. Im dieser schönen aber sehr einsamen Gegend ist jedoch ein alter Pub wo wir guten Haifisch und besonders grosse T-Bone-Steaks gegessen haben. In den Nächten war es kalt, gut dass wir einen Elektro-Ofen dabei hatten. Jetzt sind wir unterwegs in Dubbo wo wir morgen einen riesigen Zoo besuchen (mit dem CamperVan). Danach geht es auf die vorgesehene Route nach Windeyer.
7. Werner & Marlis Ort: Blayney Am: 17.9.2013
Heute regnet, regnet, regnet Daher gehen wir mal in den Zoo von Dubbo. Es ist ein riesiges Gelände, glücklicherweise können wir die Tour durch den Zoo mit unserem Camper machen. Leider haben sich bei diesem Regen auch ein paar Tiere in ihren Nestern verkrochen. Nashorn, Elefant und Tiger haben Spass am Regen. Die Koalas pennen mit eingezogenem Kopf auf ihrem Eukalyptusbaum und die Kängurus schütteln ihren Pelz dass man dabei duschen kann. Am späteren Nachmittag kommen wir nach Windeyer und was ist da? Natürlich auch Regen. Unterwegs sehen wir oft riesige Schafherden, oft mit ganz kleinen dabei. Das eine Schaf ist sicher fremd gegangen, das eine Lamm ganz weiss das andere ganz schwarz aber beide ganz süss. Eine tolle Gegend aber wieder so abgelegen dass Händy und Internet nur per Sat möglich sind. Das Goldwaschen können wir vergessen, alles ist nass und die Bäche kommen hoch. Wir fahren daher Di.17. weiter Richtung Bathurst, bis Blayney. Wir haben immer noch vorwiegend Regen so dass wir die Gelegenheit nutzen um vorwärts zu kommen.
8. ruedi und barbara
Am: 17.9.2013
Salü zäme, wie schön dass es bei euch auch regnet. So sind wir nicht allein. Bei uns ist es auch noch kalt. es hat weit hinunter geschneit( 1300 meter). Ruedi ist am heizen. schon wegen dem Baby, dass im Mätteli eingezogen ist. Hoffe, dass bei euch bald wieder die Sonne scheinen mag und verbleiben mit lieben grüsse auch an Kängurus u. Koalas usw. bis bald Barbara und ruedi
9. Werner & Marlis Ort: Gunnng richtung Yass Am: 20.9.2013
Zwei Tage in Tuena. Dieses Dörfchen war Ende 18'tes Jahrhundert eine kleine Stadt mit Polizeistation, Obergericht, Bibliothek, Schule und drei Kirchen. Zum Glück haben wir jetzt wieder schönes Wetter und können anschauen was davon übrig geblieben ist. Wenigstens die drei Kirchlein stehen noch gerade da. Einige Häeintr sind komplett überwachsen (Schloss Dornröschen ist nichts dagegen). Einige sind so flach wie das Dach unter dem sie standen. Der Dorfladen ist zugleich auch Post, Tankstelle, Bibliothek, Museum, Verwaltung und wahrscheinlich sonst noch allerlei. Auch gibt es hier noch drei vier andere Häeintr und ein unbewohntes Hotel. Im Bach daneben ist auch das Gold schon lange verschwunden und lebt nur noch in der Reklame weiter. Anschluss nur per Telefonkabine oder Satellit. Wir sind nun unterwegs nach Gundagai und hoffen dass wir da wieder Anschluss haben an die Welt. Hallo Barbara so so ist das jüngste im Mätteli angekommen! Ja die Sonne ist doch wieder da aber in den Nächten wird es auch noch recht kalt dass wir auch manchmal den Elektro-Ofen einschalten.
Antwort: Heidi:
lieber Werner, liebe Marlis
Bei euch ist wahrscheinlich tiefe Nacht, aber doch schon der 21. September und somit Zeit zum gratulieren zum Geburtstag! Wir wünschen dir, Werner, einen schönen Geburtstag und feiert schön, wenn ihr dazu kommt. Bei uns ist zur Zeit herrliches Wetter. Wir waren heute mit Pia und Matthias im Campagnia einen Coupe essen. Pia hatte ja heute auch Geburtstag. Bei uns ist zur Zeit herrliches Wetter (Altweibersommer) und es soll auch so bleiben in den nächsten Tagen, so dass wir auch noch was haben von unseren Ferien. Wir wünschen euch weiterhin eine gute Reise nach Gundagai und weiter. Herzliche Grüsse von Heidi und Michel
Antwort: ruedi und barbara:
Salü zäme Alles Gute und viel Glück zum Geburtstag.lieber Werner Wie feiert ihr diesen Tag? Vielleicht mit Einheimischen? Den Katzen geht es gut. Ich konnte sogar Mischa streicheln. Weiterhin eine gute Reise und viele schöne Eintrücke. Gruss von Ruedi und Barbara und Maya
Antwort: Anyawike:
Hallo Ihr zwei Reisende... Wir, Nnamdi, Amaechi, Steffi und ich wünschen Dir Werner alles Liebe und Gute zum Geburtstag. Sicher einige Stunden zu spät aber trotzdem von ganzem Herzen! Wir hoffe, Ihr habt noch viel Spass und ganz tolle Erlebnisse auf Eurer langen Reise. Marlis ich vermisse Dich sehr, die Telefongespräche mit Dir fehlen mir ganz einfach. Weiterhin eine gute Zeit und bis bald wieder. Herzlichst Bethy und die Jungs
10. Werner & Marlis Ort: Bathurst Am: 22.9.2013
Die Stadt Bathurst auf der Hochebenen von NSW war die erste Stadt im Landesinneren. Moderne und Historische Gebäude wechseln sich ab. Bevor Australien enteckt wurde lebten hier die Wiradjuri Aboriginal, der grösste nomadischen Stamm in NSW. Die Flüsse Wambool (Macquarie), Kalare (Lachlan) und Murrunbidgeri (Murrimbigee) boten ihnen ein gutes leben mit Fisch, Ente, Känguru, Emu und verschiedene essbare Pflanzen. Weisse Siedler brachten 1824 Krieg und Krankheit. Die Weisse behandelten die Ureinwohner wie sie auch Afrikaner und Indianer behandelt haben. Um Gesetzlosigkeit und Unordnung zu vermeiden wollte man Goldfunde geheim halten doch das hielt nicht lange und die Goldsucher kamen in Scharen, die Siedlung wächst und wird 1885 eine Stadt. Juni 1851 wurde Gold im Turon River gefunden, und die Stadt Sofala wurde hier gegründet. Das grösste Stück Gold, das "Holterman Nugget" ca. 5.8cm x 10.16cm x 12.70cm wurde 19. Oktober 1872 in Hill End gefunden. Viele Bürger von Bathurst waren Soldaten in den Kriegen des 19. und 20. Jahrhunderts. 1940 war hier ein grosses Infanterie-Traningslager für Soldaten die dann nach Singapur, Mittlerer Osten und Neuguinea geschickt wurden. Bei Kriegsende waren hier rund 100'000 europäische Flüchtlinge untergebracht.
Die Bathurst Goldfields sind eine Rekonstruktion eines Goldbergbaudorfes mit Steinmühlen, Dampfmaschinen, Schmieden, Goldwaschanlagen.
DANKE EUCH ALLEN für die guten Wünsche Werner & Marlis
11. Werner & Marlis Ort: Barham Am: 22.9.2013
Wir haben die geplante Route etwas geändert da wir in Victoria ein Treffen haben, und so etwas Zeit sparen können. Zu Gundagai: Hier lebten die Aborigines Wiradjuri. Der Name könnte vom Wort "gundabandoobingee" kommen, was ungefähr "Schnitt mit einer Axt ins Knie" bedeutet. Gundagai ist ein Dorf auf dem Lande mit viel hundert Schafen und Rindern, daneben Felder (2-3 km2) mit Getreide und Mais. Mehr als andere Dörfer ist Gundagai ein Thema für Geschichten und Lieder. Vielleicht weil der Five-Mile-Creek, nördlich vom Dorf, ein beliebter Treffpunkt für Schafscherer, Fuhrleute, Viehtreiber und Busch Reisende war. Bekannt sind 'When a Boy from Alabama Meets a Girl from Gundagai', 'Flash Jack from Gundagai' und 'On the Road to Gundagai' oder der Song 'Along the Road to Gundagai'. Ist ja auch ein besonders klingender Name das Gundagai. Eine Legende ist 'Where the Dog Sits on the Tuckerbox', von einem Hund der bis zum Tod die Tuckerbox (Kiste mit Lebensmitteln) bewachte, derweil sein Meister Hilfe für eine Flussüberquerung holen wollte, aber nie zurückkam.
Wir bleiben nicht lange hier, dann fahren wir weiter über Wagga Wagga, Finley, Barham, Boort bis Wedderburn in Victoria. Wir haben wieder schönes Wetter und können draussen essen.
Antwort: Sylvia nd Francy:
Salü zäme, haben versucht an Werner's Geburtstag auf die australische Handynumemr ein SMS zu senden. Falls es nicht angekommen ist wünschen wir auf diesem Weg nochmals alles Liebe und Gute zum Geburi. Schön dass es euch gut geht und ihr die Reise geniessen könnt. Wir fahren heute Nacht nach Spanien für eine Woche Ferien am Meer. Freuen uns sehr, vor allem auf den Tapetenwechsel. Sind dann aber auch immer wieder gespannt auf eure Neuigkeiten! Das werden nach unsere Ferien sicher einige sein! Machet's guet und heit's schön! Es liebs Grüessli Sylvia und Francy
12. Werner & Marlis Ort: Wedderburn Am: 23.9.2013
Unterwegs an endlosen Feldern mit allerlei Landwirtschaft und Schafherden mit meist hunderten von Schafen sind wir nun im "golden triangle" von Victoria im kleinen Dorf Wedderburn am Calder Highway. Im Dorf leben um die 800 Leute. Es gibt Hotel, Cafe, Bank, Infocenter, Metzger, Post, Landi, Supermarkt, Sportplatz, Grillplätze, Apotheke usw (VERGLEICHE mit OBERBALM).
Im Informationszentrum arbeiten sehr freundliche Leute, sie können über vieles Auskunft geben, solche Auskunftstellen sucht man wohl vergeblich in der Schweiz
Gold wird hier immer noch gefunden. Mit einem Metall-Detektor ausgerüstet haben drei Schüler 1980 ein goldhaltiges Stück von 2,4 kg gefunden im Wert von $ 50'000. In der gleichen Woche haben andere nochmal ein Stück von 3,7 kg gefunden. Doch solche Funde sind extrem selten, sicherer ist es zu arbeiten und Weizen und Raps anzubauen oder Baa-Schafe zu züchten. Früher lebten hier fast nur Goldgräber. Eine der Hauptattraktionen für Touristen ist Hard Hill Reserve, wo man mit ein bisschen Fantasie die "alten Zeiten" aufleben lassen kann. Jährlich (Feb/März) ist das Gold-und Heritage Festival. Australien hat das dritt-grösste Goldvorkommen der Welt. Es werden etwa 300 Tonnen jährlich ausgegraben. Grosse Vorkommen sind noch bekannt, davon ist ein grosser Teil jedoch kaum wirtschaftlich abzubauen. Die Geschichte des Goldes in Australien ist Vielfältig und voller Intrigen.
Wir haben gerade grosses Pech, auf unserem Klumpen steht ein riesiger Baum.
13. Werner & Marlis Ort: Wedderburn Am: 25.9.2013
Schon sind wieder vier Sonnentage vergangen und es ist Zeit weiter zu ziehen. Unser Campingplatz hier in Wedderburn ist ein modernes Goldgräberdorf. Etliche Pensionierte sind mit Pickup oder Jeep und Caravan hier. Sie gehen mit Detektoren Gold suchen in der Umgebung. Moderne Detektoren können Nuggets in mehr als 80cm Tiefe finden. Sie kosten aber auch etwa 5'000 bis 7'000 Fr. Seit 1850 suchen immer wieder Leute nach Gold und immer wieder gibt es erstaunliche Funde. Heute Abend konnten wir ein Nugget von unserem Campingnachbar bewundern und in die Hand nehmen. Wert etwa $2300 gefunden vor 3 Wochen etwa 45cm unter der Erdoberfläche. Für viele ist es einfach ein gesundes und spannendes Hobby mit etwas besseren Gewinnchancen als beim Lotto. Morgen gehts weiter nach Ballarat wo man ins 18'te Jahundert versetzt wird. Schon ist die Rückreise näher als die Abreise und wir denken auch oft an Zuhause wo es jetzt eher kälter wird und wir immer wärmer haben. Darum einen warmen Gruss ins Mätteli und Umgebung aber auch an alle die sonst noch auf dieser Seite gelandet sind.
Antwort: Käthi u Ernst Guggisberg:
Wir haben eure interesanten Reiseberichte gefunden und gelesen. Ist sicher toll.wir konnten hier auch schöne Herbsttage geniesen.Nächste Woche fahren wir ins Engadin für eine Woche.Wünschen noch eine schöne Zeit.Liebe Gruss Käthi u Ernst.
14. Werner & Marlis Ort: Creswick Ballarat Am: 27.9.2013
Ballarat kommt aus der Sprache des Wathurung Stammes und bedeutet "Ruheplatz". Darum bleiben wir hier auch einen Moment stehen. Ballarat ist eine sehenswerte historische Stadt mit altem Botanischem Garten, dem Ballarat Rathaus (1870 und 1872), das Her Majesty Theater (1875) und das Craig Hotel (1853/1891). Die Avenue of Honour (mit 3'000 Bäumen) erinnert an die Soldaten, die im Ersten Weltkrieg waren. Ein Schritt zurück in die Goldgräberzeit ist der Sovereign Hill, ein nachgebautes Dorf aus den 1850er Jahren. Ein Teil ist Original, anderes sehr realistisch nachgebaut. Bei den Handwerkbetrieben kann man riesige Holzwagenräder, Kerzen, Stoffe usw. einkaufen, oder im alten Hotel übernachten. Es werden Pferde beschlagen und Hufeisen geschmiedet. Es gibt Hausgemachte Konfitüre oder alte Hausmittel kaufen. Auch das Postamt des 18'ten Jahrhunderts funktioniert (sogar mit eigenen Briefmarken). Alles jedoch zu Preisen von Morgen! Die echte Goldmine kann man ebenfalls besichtigen. http://www.sovereignhill.com.au. 1858 wurde hier in einer Tiefe von 60 m übrigens ein 58 kg schwerer Goldklumpen gefunden. Im Eureka Centre erfährt man, wie Bergleute und Beamte sich eine blutige Schlacht über Bergmanns Rechte geliefert haben.
15. Werner & Marlis Ort: Sovereigen Hill Am: 27.9.2013
Dorf der Goldgräber im 18'ten Jahrhundert. Schmiede, Wagner, Sattler, Werkzeugmacher, Gastwirte, Pösteler und andere arbeiten wie vor 150 Jahren. Die Handwerksbetriebe werden von einer grossen Zentrale aus mit Dampf versorgt um allerlei Maschinen zu betreiben: Sägen, Hobeln, Bohren, Schleifen, Fräsen, Drehen, Goldwaschanlagen, Schachtaufzüge der Mine und viel anderes. Die einzelnen Maschinen werden über grosse komplizierte Transmissionen und Riemen von einem Dampfmotoren angetrieben. In der Dampfzentrale sind zwei riesige Dampfkessel Durchmesser ca. 1,5m Länge ca. 5m die mit Holz befeuert werden. Überall sind die Leute am arbeiten, sie geben aber gerne umfassende Auskunft über ihre Arbeit und ihre Produkte. Daneben sind die Zelte und Hütten der Mineure sehen, ich muss sagen in unserem Campervan haben wir es sogar punkto Grösse sehr komfortabel. Wirklich erstaunt haben uns aber die Betten: knapp 1,5m lang nicht viel breiter als 60 cm pro Person. Am Bach der durch das Dorf fliesst kann man Gold waschen. Da wir inzwischen sehr geübte Goldwascher sind haben wir da einen Teil des Eintrittes wieder geholt. Im Goldmuseum nicht weit entfernt haben wir dann die wirklich grossen Brocken gesehen die sie früher gefunden haben. Morgen besichtigen wir das heutige Ballarat, viel grösser im Umfang aber mit weniger Behausungen und Leuten als die Zeltstadt von damals.
16. Werner & Marlis Ort: Avoca Am: 29.9.2013
Von Creswick bei Ballarat sind wir nach Avoca gezügelt. Ein sehr schöner Campingplatz. Starke alte Bäume könnte man meinen, doch die roten grossen Gumtrees werden Witwenmacher genannt weil grosse Aeste plötzlich abbrechen können ohne dass überhaupt ein Lüftlein weht. Hier in der Nähe gibt es recht hohe Hügel mit grossartiger Aussicht ringsum weit in das Land hinaus. Man sitzt hier gerne am warmen Lagerfeuer und erzählt Geschichten. Um diese Zeit wird es manchmal noch unter 10° in der Nacht. Auch Avoca hat einen grossen Goldrausch erlebt und ist heute noch so gross wie Oberbalm.
17. Werner & Marlis Ort: Avoca Am: 30.9.2013
Wir sind immer wieder erstaunt wie viel für die Öffentlichkeit getan wird, selbst in kleinen Dörfern. Auch hier in Avoca gibt es eine Informationsstelle wo man über den Ort, die Gegend, Sehenswertes und sonst alles mögliches Infos erhalten kann inklusive Pläne. Überall gibt es Picknickplätze zum Teil mit Elektro oder Holzgrill bestückt. Toiletten sind selbstverständlich. Daneben ist Avoca auch ein Dorf das um die 1850 entstanden ist und etliche Gebäude stammen aus dem 18'ten Jahrhundert. Auf dem Campingplatz haben wir einen Detektor bekommen und sind damit mal in den Eukaliptuswäldern herumgewandert, haben Kängurus aufgescheucht und alte Löcher von Goldsuchern bewundert. Natürlich haben wir mit diesem modernen Gerät auch gleich etliches aufgespürt, das eine war früher eine Blechdose, das andere ein undefinierbarer Eisenstreifen aber auch ein neueren Flaschenverschluss haben wir gefunden. Das Glück dabei war, dass das Gerät Eisen, Blech und Gold unterscheiden kann, sonst hätten wir am ende 60cm tief in der harten Erde gebuddelt um einen eisenhaltigen Stein zu finden.
18. Werner & Marlis Ort: Avoca Am: 2.10.2013
Avoca entstand wie fast alle Dörfer der Region wegen Goldfunden. In der Vorzeit bis heute leben hier die Aborigines Dja Dja Wurrung. Aber auch Geschäfte halten sich extrem gut hier. Eine Drogerie und eine Metzgerei sind noch immer den ursprünglichen Häeintrn von 1860 tätig. Direkt angrenzend an Avoca ist ein grossartiges und interessantes Wandergebiet, der Pyrenees State Forest. Die längste Wandertour ist ein richtiger 2tägeler. Das Wandern lassen wir heute, seit dem Morgen bis Nachmittag um 3 nur Regen. Gestern Nacht ziemlich Sturm. In den Grampiens hat es einige Wohnwagen gekippt. Unser Nachbar hat einen grossen Reisebus zum Camper umgebaut (pensionierte Lastwagenfahrer) damit zigeunert er durch Australien, er hat gesagt bei diese Wetter liegen auch mal unterwegs Wohnwagen auf dem Rücken. Nachdem wir hier die Eukaliptuswälder und Schluchten gesehen haben und oft auch Kängurus angetroffen haben fahren wir morgen weiter nach Dunolly das wieder ein richtiges Gold-Dorf war und ist.
19. Werner & Marlis Ort: Dunolly Am: 4.10.2013
Dunolly ist ein kleines Dorf auf dem Land etwa 700 Einwohner und etwa eine Stunde von Ballarat. Viele der Gebäude stammen noch aus dem 1850'ern. Damals gab es mehrere gold rushes in Dunolly, jedesmal hatte das Dorf einen anderen Standort, steht jetzt am fünften. Bereits 1856 lebten hier über 60'000 Leute. Die meisten davon waren Goldgräber die hofften hier ihr Glück zu finden. Dunolly’s Hauptstrasse war mehrere Km lang und hatte beidseitig Gehwege aus Holz. In dieser hektischen Zeit zügelten die Goldgräber aber auch alle Geschäfte an die Orte wo wieder Gold gefunden wurde. Oft blieben dann ein paar Leute am Ort und es blieb ein kleines Dorf bestehen manche aber verschwanden so schnell wieder wie es entstanden war. In der Region Dunolly wurden viele der Weltgrössten Nuggets gefunden, so zum Beispiel der "Welcome Stranger" im Jahr 1869, insgesamt 69kg reines gold an einem Stück. Nachbildungen davon sieht man hier oft in Schaufenstern und Museen. Die Bank London Chartered Bank, die das Stück gekauft hat steht. Und wieder: unglaublich wie viele Geschäfte es hier gibt, keine Ahnung von was die Leute hier ihr Auskommen haben. Gibt es vielleicht noch geheime Tunnel unter den Gebäuden? Foto: Ja da sind wir einem heimtückischen Sumpf stecken geblieben, zum Glück fanden wir nach ca. 4Km Fussmarsch einen Mann mit Pickup der uns aus dem Sumpf gerettet hat.
20. Werner & Marlis Ort: Dunolly Am: 8.10.2013
In Dunolly haben wir kein Internet so fahren wir manchmal in eines der Nachbardörfer. Gestern waren wir so richtig im Boden, mehr als 60m unter der Erdoberfläche. Im Bendigo kann man die Deborah Goldmine besichtigen bis entweder 60m, 85m, oder 228m Tiefe. Insgesamt gehen die Stollen aber bis 410,8 Meter tief hinunter. Von 1939 bis 1954 wurden hier 929 Kg Gold im Wert von 41 Millionen Franken abgebaut. Zum Teil sind hier noch alte Maschinen in Betrieb, insbesondere die Aufzug- und Förderanlage. Der Aufzug fährt die 400m in 1.45 Sek. hinunter, gleichzeitig im andern Schacht ebensoschnell ans Tageslicht.
Bendigo selber ist eine der vielen Städte die ihr entstehen dem Goldrausch des 18. Jahrhunderts verdanken. Heute wird noch ein wenig Gold in Quarzgängen tief unter Bendigo abgebaut. Die Minen haben eine Fläche von 36km2. Bis 1950 wurden da über 600t Gold abgebaut. An der Oberfläche liegt kaum noch etwas herum, aber wie beim Lotto gibt es doch alle paar Jahre einen Menschen der ein grosses Stück findet. Durch die Glücksritter aus der ganzen Welt entstand eine Stadt mit einzigartigem ethnischen Charakter, ein Schmelztiegel der Nationen. Interessantes dazu findet man zB im Historic Joss House und dem Golden Dragon Museum. Die Aborigines nannten die Region das Jaara Jaara Land. Es gab sechzehn Clans, jeder mit eigenem Dialekt der Dja Dja Wurrung Sprache. Ausser Gold gibt es Weinberge, Ackerland und grosse Olivenplantagen.
21. Werner & Marlis Ort: Dunolly Am: 8.10.2013
Jedesmal treffen wir in Australien auf irgendwelche Oldtimer. Einmal ist es die ausgestorbene Automarke Studebacker, Einmal die ganz alten Ford usw. Diesmal haben wir einen Konvoi mit Autos etwa aus 1920'ern gesehen wunderbar restauriert und voll in Fahrt. Gerade jetzt fahren immer wieder Lastwagen mit alten Traktoren am Campingplatz vorbei. Sie kommen von einem Oldtimertreffen aus Wedderburn nach Hause. Da kommen doch noch zwei, die sind den ganzen Weg mit dem Traktor gefahren. Wir sind in Tarnangulla gewesen an einem Dorffest.
22. Werner & Marlis Ort: Dunolly Am: 9.10.2013
In der Umgebung von Dunolly gibt es grosse Flächen wo nach Gold gegraben wurde. Noch nach 150 Jahren reiht sich Loch an Loch, eine richtige Kraterlandschaft in den Wäldern. Vor allem Leute zwischen 60 und 100 sind da oft mit Detektoren unterwegs und finden oft noch erstaunliche Nuggets die im letzten Jahrhundert übersehen wurden oder durch Erosion näher an die Oberfläche gekommen sind. Hier auf dem Campingplatz sind mindestens 16 Senioren mit solchen Geräten ausgerüstet. Beim Bierchen am Abend werden die Funde des Tages besprochen (bester Fund heute ca 100$). Die zweite Gruppe Goldsucher sind die Goldwäscher, auch diese haben moderne Geräte um schnell grosse Mengen Material zu durchsuchen. Wir zwei sind sind eine weitere Kategorie Goldsucher, wir sind ausgerüstet mit einer guten Plastikpfanne und einer mächtigen Bratkelle und können so ganze Häufchen Material durchsuchen. Gestern haben wir einen Goldwäscherklub aus SüdAustralien angetroffen, Sie hatten erbarmen mit uns und haben uns ein paar Pfannen vorgewaschen und uns ein paar Tipps gegeben. Hat uns aber kaum geholfen, heute haben wir leider nur wenig gefunden. In den letzten Wochen hat sich aber doch ein kleines Häufchen angesammelt.
23. Werner & Marlis Ort: Dunolly Am: 9.10.2013
Genau jetzt wo es anfängt richtig warm und auch noch spannend zu werden geht unser Zigeunerleben langsam zu Ende. Heute waren wir zum letzten mal unterwegs zum Gold waschen in einem kleinen Bach in einem Eukalyptus-wald. Es hat wieder ein paar kleine Körnchen dazu gegeben. Gegen Mittag wird man meist von etlichen kleinen Fliegen vertrieben die genau dann auf der Nase landen wenn man beide Hände nass hat und nicht abwehren kann. Am Sonntag sind wir im Tarnangulla an einem Fest gewesen. Man wird überall hier sehr freundlich aufgenommen und findet sofort Kontakt, allerdings ist das dann auch recht oberflächlich. Auf dem heutigen Foto ein Vorschlag zum Basteln. Morgen gehen wir mit einem Camping-Nachbarn auf Goldsuche mit Detektoren. Am Freitag reisen wir hier ab und besuchen unterwegs noch eine Veranstaltung von Prospektoren. Gegen Abend dann verlassen wir Victoria und werden nach etwa 820km dann wahrscheinlich Sonntag Abend in Sanctuary-Point bei Gisela sein.
24. Werner & Marlis Ort: Maryborough Am: 10.10.2013
Bevor wir Dunolly verlassen noch die letzten Einkäufe im Städtchen Maryborough. Das Gebiet wurde von den Dja Dja Wurrung Menschen bewohnt. Die ersten Europäer kamen etwa 1840 hierher um Schafe zu halten. 1854 wurde dann in der nähe Gold gefunden und aus der Siedlung wurde schon im Jahre 1857 eine Stadt mit weit über 30'000 Einwohnern. Der letzte Goldmine in Maryborough wurde im Jahr 1918 geschlossen. Nachdem der Goldrausch verflogen war widmeten sie die Leute hauptsächlich der Schafzucht und im Jahr 1924 wurde die Maryborough Woll Mills eröffnet (Fabrik die Schafwolle verarbeitet), das machte die Stadt zu einem Zentrum für die Woll-Industrie.
25. Werner & Marlis Ort: Goulburn Am: 12.10.2013
Im Camp Laanecoory sind wir eingeladen zu einem tolles Fisch-BBQ mit den Prospectors (Goldsuchern). Das Thema natürlich das Gold, mit welchen Geräten etwas gefunden, in welcher Tiefe und wie viel Gewicht (oz). Mit Stolz werden Funde herumgezeigt. Was sie mit dem Fund Anfangen? NEIN verkauft werden diese Nuggets nicht, sie werden Poliert, in Dosen gesteckt und überallhin mitgenommen. Alle sind aber bestens informiert über den aktuellen Goldpreis. Einer hat ein Nugget aus der Hosentasche gezogen (ca 225gr) das er vor Wochen gefunden hat. Auch er: Verkaufen niemals! Nach diesem sehr speziellen Abend sind wir noch bis Bendigo in den Caravan-Park gefahren. Heute sind wir so um die 8 Std. bis nach Goulburn gefahren.
Goulburn ist eine Stadt mit über 20'000 Einwohnern und geprägt von der Schafzucht. Ein 15m hohes Merinoschaf aus Beton beweist das einwandfrei. In diesem Monument gibt es eine Wollausstellung, den Kiosk und natürlich ein Sovenierladen mit Aussicht aus dem Schafauge. Toll ist auch die Aussicht vom Rocky Hill Lookout. Wichtige Wege kreuzen sich in Gouburn: Strasse Canberra – Sydney und die Eisenbahn Richtung Wagga Wagga, Melbourne, Canberra, Sydney. Goulburn ist ein wichtiges Zentrum für Wolle. Es git noch viel Landwirtschaft in der Umgebung. Man kann viel Gebäude aus der Kolonialzeit bewundern. Ebenso sind alte Dampfmaschien, eine alte Brauerei und das Kriegsmuseum zu besichtigen. Europäer wissen kaum wie viele Australier in den Weltkriegen verwickelt waren und wie viele dabei gefallen sind, fast eine Million Australier, Männer und Frauen, leisteten Dienst im Zweiten Weltkrieg. Sie kämpften in Europa und Afrika gegen Deutschland und Italien, im Pazifik gegen Japan das Australien direkt angegriffen und bombardiert hat. Japanische Klein-U-Boote haben auch den Hafen von Sydney angriffen. Japan trat im Dezember 1941 in den Krieg ein und besiegte grosse Gebiete in Südostasien und Pazifik. Singapur fiel im Februar 1942, wobei eine australische Division verloren ging. Im gleichen Monat wurde Darwin bombardiert, darauf zog Australien alle Kriegsschiffe und die sechste und siebte Division zurück, um Australien zu verteidigen. Mit den Siegen der Alliierten ging auch die Angst vor einer Invasion auf Australien zurück. Australische Truppen waren auf Neuguinea, in Wau und der Halbinsel Huon eingesetzt. Ab 1944/1945 bekämpften die Australier japanische Festungen zwischen Borneo und Bougainville bei New Britain und Aitape. Rund 50.000 Soldaten waren 1962 bis 1972 im Vietnamkrieg, etwa 2.400 wurden dabei verwundet und 520 sind gefallen. Auch im Irakkrieg bis Juli 2009 wurden Australische Soldaten eingesetzt.
26. Werner & Marlis Ort: Sanctuary Point Am: 14.10.2013
Angekommen bei Gisela und Frank an der grossen Bucht Jervis Bay. Ein schönes Gebiet mit verschiedenen Nationalparks. Sanctuary Point ist ein Vorort der Stadt Shoalhaven in New South Wales, am Ufer des St Georges Basin. Es ist ein idealer Ausgangspunkt für Touren an und auf den endlosen Wasserwegen des St Georges Basin. Es ist ein Ferienparadies zum entspannen, wandern, segeln, schwimmen, und kajakfahren an den Stränden von Jervis Bay, Hyams Beach, Greenpatch und Murrays Beach. Einen Besuch wert sind der Booderee National Park und der Botanic Garden. Jervis Bay mit den weissen Stränden und tiefblauen Wasser gehört zu den schönsten und sichersten der Welt. Campingplätze, Wanderwege, Radwege und Aussichtspunkte oben auf den Felsen bieten sich an erforscht zu werden. Nationalparks vom Meer bis ins Hinterland sind die Heimat von vielen Australischen Tieren. Delfine spielen das ganze Jahr in der Bucht, von Juni bis November schauen auch mal Buckelwale und Glattwale vorbei. Nicht weit ist das Kangaroo Valley, Berry und Ulladulla und grosse Weinanbaugebiete. Wir bleiben bis Donnerstag-Morgen hier, geniessen das warme bis heisse Wetter die Landschaft und das Meer.
Antwort: Heidi:
Hallo zäme, ich finde es spannend, was ihr alles gesehen und erlebt habt. Während ihr noch das warme Wetter geniesst, hat es bei uns schon recht weit hinunter geschneit und ich bin schon an der ersten Erkältung!Ich würde jetzt auch lieber Delphine und Wale beobachten!Für eure baldige Heimreise wünsche ich euch alles Gute und einen schönen Flug. Liebi Grüess, Heidi
27. Werner Burri Ort: zu Hause Am: 20.10.2013
Wir verlassen Australien, Sydney ist unter einer riesigen Rauchwolke von den Buschbränden. Ist schon ein wenig gruselig wie der Rauch alles verdunkelt. Mit der Fahrt nach Sydney, Camper abgeben, Fahrt zum Flughafen, warten und dem Flug, im Zug nach Hause sind wir nach 37Std. zu Hause angekommen. Das war's, der Australientrip ist zu Ende. Abseits von ausgelatschten Touristenzielen und Muss-man-gesehen-haben, haben wir ein vielseitiges und interessantes Australien erlebt. Haben gesehen wie einfach und bescheiden das Leben in den Dörfern im Outback ist. Vielleicht gerade deshalb sind die Leute hier sehr freundlich und immer hilfsbereit. Nun jetzt sind wieder zu Hause, ein bisschen traurig, ein bisschen froh. Damit gibt es hier auch nichts mehr zu berichten von der Reise die zu Ende ist. Aber gerne kann ich hier Fragen beantworten.