🚙 Australien-Campingtour 2010 Marlis & Werner 🚙


Eintrag: 1.  Ort: Mätteli   Datum: 18.4.2010
Am 30. Aug. 2010 fliegen wir mit Emirates-Airline über Dubai nach Sydney. Da steigen wir in den Camper (Keen as Camper) und fahren der Küste entlang bis Brisbane, biegen hier links ab in's Outback. Neben Nationalparks gibt es Opal- und Goldfelder zu besuchen. Diese sind mitten oder am Rande des "grossen Artesischen Beckens". Bei Lightning Ridge wurden erstmals 1887 die kostbaren schwarzen Opale entdeckt. Die Opal-Minen sind im Umkreis von etwa 30 km um die Stadt verteilt. Weitere Orte: White Cliffs, Andamooka, Mintabie und Lambina. Hier findet man den hellen Opal und den Kristallopal. Die Goldfelder reichen von den nördlichen Feldern im Outback bis zu den atemberaubenden Küstenlandschaften von Esperance und der einzigartigen und endlosen Ebene der Nullarbor Plain. Über Broken Hill geht es weiter bis Adelaide, und wieder retour der Küste entlang nach Sydney.
Wir hoffen oft von unseren Abenteuern berichten zu können. Bis dann... Werner & Marlis.
Eintrag: 2.   Ort: Soldiers Point   Datum: 4.9.2010
Endlich sind wir da. Und wie versprochen unsere News. Die erste Meldung aus dem Gummtree-Land Australien. Nach ein paar Startschwierigkeiten sind wir nun doch ganz gut angekommen. Das Flugzeug von Emirates Air Line hatte einen Defekt so dass wir bereits in Zürich übernachten mussten. In Sydney ist das Wetter mässig, Befinden: gut. Wir haben nun eine ganz Australische Handy-Nummer: +61 451 591 910.   Mit dem Camper haben wir die ersten 200 km und eine Übernachtung hinter uns. Im Moment sind wir zu Besuch bei Anne, am Montag fahren wir weiter und planen dann unsere Reise genauer. Liebe Grüsse W&M.
Hallo dir zwöi wandervögu wini gläse ha geitsnech guet.Sicher heiter scho vieu gse und i wünschenech aus guete.   E ganz e liebe grues vor Ruth u Werner
Hallo Ihr Reisende,   nach Anlaufschwierigkeiten habe ich die Homepage endlich gefunden. Wir wünschen Euch eine super tolle und aufregende Reise durch Australien. Viele schöne und neu Eindrücke und allzeit gute Fahrt. Herzlichst Ernesto und Bethy.
Eintrag: 3.   Ort: Port Macquarie   Datum: 8.9.2010
Port Macquarie ist eine Hafenstadt und ein Badeort im australischen Bundesstaat New South Wales an der Mündung des Hastings Rivers und gehört zu den am schnellsten wachsenden Städten in Australien. Wir sind nun auf Tour, die erste Nacht im Camper und gleich in einem einsamen finsteren Wald voll schrecklicher Geräusche. Schöner Tag heute, waren zu Besuch in einem Koala-Spital. Am 9.9. geht es von Port Macquarie weiter der Küste entlang Richtung Brisbane.   Wetter ist OK, abends recht kalt.
Eintrag: 4.   Ort: Coffs Harbour   Datum: 9. 9.2010
Nun sind wir schon vorbei an Taree an der Küste von NSW. Taree und Cundletown wurden im Jahre 1831 von William Wynter gegründet. Einwohner etwa 20.000, Es ist das Zentrum eines grossen landwirtschaftlichen Bezirkes.   Haben nun Coffs Harbour besucht, eine Küstenstadt im Norden des australischen Bundesstaates New South Wales. Die Stadt befindet sich etwa 540 km nördlich von Sydney und 400 km südlich von Brisbane und hat 26.353 Einwohner. Ein populärer Badeort mit fast subtropischen Klima und schönen Stränden. Es gibt einen tollen Botanischen Garten, ein Delphinarium, in dem Tümmler und Robben Vorstellungen geben und eine Forschungs- und Aufzuchtsstation angeschlossen ist, sowie der Mutton Bird Island National Park, der zahlreiche Brutplätze von Sturmvögeln beherbergt. Eine weithin sichtbare riesige Banane aus Stahlbeton ist das Markenzeichen von Coffs Harbour.
Hallo ihr zwei. War auf der Website und erst jetzt gesehen, dass ihr ja schon weg seid! Nun, was ich da lesen kann ist spannend, werde dranbleiben. Ich wünsche viel Spass, viele Eindrücke und wünschen euch weiter eine tolle Reise. SF
Eintrag: 5.   Ort: Evans Head   Datum: 10.9.2010
Bei Grafton haben wir neben einer grünen Wiese übernachtet, ja ja da waren 25 grosse Kängurus am grasen. Sehenswert ist die Grafton Bridge, gebaut 1932, sie überspannt den Clarence River auf zwei Stockwerken, eines für den Autoverkehr und eines für die North-Coast-Eisenbahnlinie.
Jetzt sind wir bis Sonntag in "Evans Head".   Ein schönes Städchen und Sandstrand direkt am Meer. Hier sind die Straßen und Parks ein violettes Blütenmeer, wenn die über tausend-sieben-hundert Jacaranda-Bäume blühen.
Eintrag: 6.   Ort: Grafton   Datum: 11.9.2010
Heute wieder wolkenlos & warm. Wir wandern von einem Lookout über einen Waldweg auf einer Halbinsel. Man kann den Surfern unten in der Bucht zuschauen, weiter draussen sehen wir wie Wale Luftsprünge machen und Fontänen in die Luft blasen. Sonntag 11. fahren wir weiter nach Byron Bay.
Antwort: Euch gets guet?:     Gset ganz derna us das es euch gfaut? Bi üs geits ou guet. Bi ou i de Start löcher für nach Cap d agde für 5 Täg. Wirde sicher wieder mau ine luge. Liebe Gruess Tom
Antwort: ruedi und barbara:     freut üs, dass es euch gfallt und euch guet geit. Mier hei au super Herbstwetter u mier si gsund. Nur de Jonny het es lädierts Aug, öpe vomene Kampf. Beat geit zum Tierlidokter mit ihm. Die andere Büsi si immer umä wes zFrässe gitt.   Hüt Namittag gömer zum Grosmuetti, go luege wies ihm geit. Letsches mal hets nüm gwüsst won iehr sitt. Es hett mier gseit iher sigid es paar Tag uf Schwede. Nächscht Wuche isch wieder viu Schaffe aagseit. Tschuldigung wäge Fähler im Text, aber sMausi stricht da uf de Tastatur umä. Wünsche euch witter ä gueti Zyt u freue üs uf e neue Bricht v euch. Tschüss Barbara u Ruedi
Antwort: Heidi Liechti:     Hallo Werner & Marlis, has jetz o gschafft dr richtig Ort ds finge zum euch schribe. Mir si froh, dass dir guet acho sit us euch guet geit. Bi üs isch o aues i.O. Wirde ab und zue ineluege für ds vernäh, was dir grad so machet u wo dir sit. Mir wünsche Euch gueti Reis u viu interessanti Erläbnis. LG vo Kirchlindach
Eintrag: 7.   Ort: Evans Head   Datum: 13.9.2010
"Evans Head" Strand, Wetter, Ambiente einfach toll. Abends beim dunkel werden ziehen tausende Fledermäuse von den Schlafbäumen an der Küste ins Landesinnere zur Futtersuche. Heute weiter nach "Byron Bay". Um 1840 kamen Holzfäller in diese Region. Bekannt ist hier der Leuchtturm, er steht an der östlichsten Ecke Australiens. Auch hier Sandstrände (37km) und das Broken Head Nature Reserve (98 Ha gross). Es sind hier die Nationalparks Washpool und Gibraltar. An die Küste von Byron Bay kommt das warme Wasser des Great Barrier Reefs. Byron Bay ist eine sehr legere Stadt mit einer 68ger-Ambiente. Die Hippi-Kultur ist noch vertreten und die Shops und Läden sind recht bunt und chaotisch.
Eintrag: 8.   Ort: Jacobs Wells   Datum: 14.9.2010
Auf dem Meer haben wir Delfine und Wale gesehen, wir waren in "Surfers Paradise" und sind nun in "Jacobs Wells" ein winziges Dorf kurz vor "Brisbane". Brisbane ist seit 1859 Bundeshauptstadt von Queensland und hatt zwei Millionen Einwohner. Es liegt weit gestreckt am kurvigen Brisbane River. Brisbane ist ein modernes Wirtschaftszentrum mit subtropischem Klima. Wenig bekannt bei Touristen ist die Insel Moreton (50 km), sie ist 168 km2 gross. Hier befindet sich der Mount Tempest (die mit 278 m höchste Sanddüne der Welt). Der Verkehr erfolgt zum grossen Teil auf dem Wasser mit "City Cat" Katamaranfähren.
Eintrag: 9.   Ort: Tamborine   Datum: 17.9.2010
Nach Brisbane gibt es recht wenige Campinplätze am Meer, daher biegen wir bereits jetzt ins Landesinnere ab. Sind in Tamborine auf einem Skywalk in den Baumgipfel über den Regenwald gewandert, dann über die Pass-Strasse (1200 müM) durch den Mainrange-Nationalpark nach Warwick gefahren und hier übernachtet. Ja hier oben wurde es doch recht kühl gegen Morgen. Hier wird viel Wein und Obst angebaut. Warwick ist auch als "Rose and Rodeo City" bekannt. Sie liegt Westlich des Nord-Süd-Gebirges, der Great Dividing Range, mit von Bergen bis zu 1270 m Höhe. Eine Pracht sind im Frühling die blühenden Obstgärten. Heute Abend sind wir "Goondiwindi", bereits ein rechtes Wegstück im Landesinnern.
Hallo Zäme, es isch u schön jede Tag s läse wo dir grad sit.   Schad das i der Lüchtturm nid ha gse ufem Biud.   Mir hei jede Tag mee Herbscht. Wünsche nech ganz   e gueti Fahrt. Liebi Grües Ruth u Werner vor Zelg.
Eintrag: 10.   Ort: Goondiwindi   Datum: 19.9.2010
Goondiwindi ist eine Kleinstadt im Süden von Queensland, etwa 350 Kilometer südwestlich Brisbane am Macintyre River. Goondiwindi in der Sprache der Aborigines bedeutet das "Ruheplatz der Vögel", hat etwa 5000 Einwohner. Die Reise geht weiter über Moree wo wir den Reiseprofiant für die nächsten Tage einkaufen. In Collarenebri, einem verschlafener 500 Seelen Ort, bleiben wir über Nacht. Hier ist ein Angler- und Wildblumenparadies am Barwon River im Outback. Über Walgett erreichen wir jetzt "Lightning Ridge" wo wir wahrscheinlich ein paar Tage bleiben. Lightning Ridge ist ein bekanntes Opalzentrum mit ca. 2.000 Einwohnern. Unterwegs haben wir riesige Schaf- und Kuh-herden, Emus und ein paar wenige Kängurus gesehen.
Eintrag: 11.   Ort: Lightning Ridge   Datum: 20.9.2010
In Lightning Ridge, das Radio meldet einige Tage Regen, wir gehen daher auf eine geführte Tour durch die Wüstenstadt und Opalminen. Opale sind hier das Zentrum des Lebens, wer nicht selber gräbt, veredelt Opale, handelt damit, führt Touristen durch die Minen usw. Es ist berühmt wegen der schwarzen Opale die nur hier seit 1920 gefunden werden. Für den wertvollsten Stein, die "Queen of Earth" (vom Finder für ca. 200 A$ verkauft) zahlte Präsident Rockefeller 1,5 Millionen A$. Mit einer "fossicker ´s license", vom Department of Mineral Resources und einem Sieb, wo die opalhaltigen Klumpen zurückbleiben, kann man sein Glück versuchen. Interessant ist ua. ein Besuch der Walk-in-Opalmine. Tatsächlich haben wir heute bei einer Mine und sogar auf unserem Campinpatz ein paar Steinchen mit einem Hauch von Opal gefunden.
Eintrag: 12.   Ort: Lightning Ridge   Datum: 21.9.2010
Lightning Ridge: Opalsucher kennengelernt, mit Einheimischen eine Tour durchs Dorf, durch Opal- Minen und Felder, gemacht. Gutes Mittagessen T-Bonesteack mit Zutaten Fr.12.-. Ja dann in den ''Artesische Topf'' gestiegen, das ist ein Thermalbad mit Wasser 41° aus 1100m Tiefe. Schnell noch Reiseproviant besorgt, und geniessen jetzt einen wirklich heissen Frühlingsabend, bevor wir morgen Richtung Brewarrina und Bourke weiterziehen. Hier aber noch eine Steinmühle um goldhaltige Steine zu zertrümmern-
Eintrag: 13.   Ort: Bourke   Datum: 22.9.2010
Bourke ein typisches Dorf im Outback. Es gibt kaum Wegweiser und die gezeichnete Karte hatt vielleicht noch der Forscher Mitchell gemacht. Eine alte Diesel-Dampfmaschine der Crossley Brothers aus England wird immer noch zum betreiben von Pumpen und zur Stromgewinnung genutzt. Wer das Never Never Land um Bourke erforschen wollte, machte hier Station. Wagenführer, Viehtreiber, Schafscherer, Landerforscher formten die harte, staubige Grenzstadt. Jedoch es gibt hier alles, das Bourke College von 1876, Soldiers Memorial, das Courthouse, Polizei, Post, Hotel, Bank und Supermarkt und Picknickplätze. Sogar der Prepayd-Stick von Optus für den Laptop funktioniert hier auf einem Camp im Busch, wie nun fast auf der ganzen Tour. Das Handy mit der Australischen Sim-Karte oder unser Handy aus der Schweiz haben jedoch öfters mal eine Sendepause. Von Hier nach Ningan gibt es eine gerade Strasse ja ja die ist aber 204 KM gerade! Kannst es auf Google nachschauen.
Eintrag: 14.   Ort: Cobar   Datum: 23.9.2010
Cobar eine freundliche Outbackstadt Station, etwa 700 Km von Sydney entfernt, im australischen Outback. Es ist eine Bergbaustadt, In der Umgebung gibt es Kupfer- Gold- und Eisen-Minen. Nur noch etwa 7000 Einwohner leben in diesem grossen Gebiet, In den Boomjahren um 1911 waren hier gegen 20000 Minenarbeiter beschäftigt. Cobar liegt 250 müM., das Wasser für die Stadt kommt über eine Pipeline vom 135 Km entfernten Nyngan. In der Nähe ist der Warrumbungle Nationalpark.
Eintrag: 15.   Ort: Wilcannia   Datum: 24.9.2010
Wir Danken herzlich für Eure Einträge hier, die Mails und die SMS. Meist sind wir schon wieder am aufstehen und weiterfahren wenn Ihr Abends ins Bett steigt. Wir kommen jetzt nach Wilcannia das am Barrier Highway und am Darling River liegt. Es gibt hier recht oft Überschwemmung. Viele Bewohner hier sind Schafzüchter. 85% der 1000 Einwohner sind Aboriginals.   Wir fahren gleich weiter nach White Cliffs. Das ist nun richtig im Outback draussen. Die letzten 300km haben wir kaum noch richtige Bäume gesehen. Doch die Büsche sind noch grün und viele Blumen blühen. Auf der Strasse sehen wir manchmal Echsen und Strausse. White Cliffs ist ein sehr eindrückliches Dorf mit modernen Solaranlagen aber auch mit ganz uhrtümlichen Einrichtungen. Unsere Verbindung mit Händy oder Internet funktionieren hier nicht mehr. Es gibt hier noch Opale und manche können davon leben. 1976 hat einer hier ein opalisiertes Saurierskelett gefunden 2.6m lang. Unsere Funde jedoch sind so bescheiden, darum bleiben wir nur noch bis morgen.
Eintrag: 16.   Ort: Broken Hill   Datum: 25.9.2010
Broken Hill im Westen von NSW. Von Adelaide 500 km, von Sydney 1.200 km. Durch die erhöhte Lage auf 300 m über Meer sind Temperaturen etwas tiefer als im umliegende Land, doch es gibt hier oft Sandstürme. Die Bergbaustadt mit ca. 18.000 Einwohnern. Bereits 1885 wurde die BHP (Broken Hill Proprietary Company) gegründete, und ist heute eine grosse Firma Australiens, welche fast alle Minen von Broken Hill kontrollierte. Etwa 600 m östlich der eigentlichen Minen von kamen bis über 1 t schwere Silberblöcke hervor. Diese bestanden zu 84,5 % aus reinem Silber und Dyskrasit. Eine Schule auf 800.000 Quadratkilometer. Die Lehrerin Kathy Hogan unterrichtet acht Schüler, die sind über 800.000 Quadratkilometer verteilt (Deutschland ca. 400.000). Kathy Hogan lehrt seit 1990 an der ''School of the Air''. Sie ist hier in Broken Hill aufgewachsen. Daneben die Mundi-Mundi-Ebene (15 km) mit dem vielleicht schönsten Sonnenuntergang Australiens. Hier wurden an die 50 Filme gedreht. ZB. im Jahre 1981 "Mad Max II" der Mel Gibson zu Weltruhm brachte.
Eintrag: 17.   Ort: Silverton   Datum: 26.9.2010
Wir waren hier in einer alten Silbermine, es muss grausam gewesen sei wie die Leute hier gearbeitet haben. Die ehemalige Bergbaustadt Silverton (25 km NW) ist heute fast ein Geisterstädtchen, eine Handvoll Häuser und eine Kneipe. In den wenigen Gebäuden haben sich heute ein gutes Dutzend Kunstmaler angesiedelt. Die Blütezeit erlebte Silverton 1885 als hier Silber, Zink und Blei gefunden wurden. Damals zählte der Ort rund 3.000 Einwohner, zehn Hotels und drei Brauereien. Erst 1967 wurde Silverton ans Stromnetz angeschlossen. Inde der Nähe ist der Mungo National Park und die - nicht ganz einfach zu erreichende - Sanddüne "Walls of China".
Eintrag: 18.   Ort: Mildura   Datum: 27.9.2010
Da wir Unterwegs immer wieder mal etwas Interessantes sehen, haben wir beschlossen unsere Route nochmals zu kürzen und von Broken Hill direkt an die Küste zu fahren. Wir sind nun bereits in der ersten Stadt auf der neuen Route, das ist Mildura. Die Region Mildura versorgt einen grossen Teil Australiens mit Früchten und Gemüse. 95% Rosinen, 70% Grapefruits, 55% Mandeln, 40% Nüsse, Oliven, Rüebli usw. kommen aus dieser Region. Man kann hier Hausboote mieten, Flugplatz, Vergnügungspark, alles ist vorhanden. Im Moment ist hier ein grosses Countrymusik-festival, dauert 10 Tage, Besucher ca. 40000 aus ganz Australien. Viele sind mit ihren Campern angereist und es ist auch viel los auf den Campingplätzen. Nach Mildura geht unsere Reise morgen weiter nach Ouyen, Hopetoun, Warracknabeal, Horsham, Hamilton und Portland an der Küste wo wir wieder auf die geplante Route kommen.
Eintrag: 19.   Ort: Irymple   Datum: 28.9.2010
In Irymple bei Mildura sind wir auf einem tollen Camperplatz mit sehr freundlichen Leuten die wegen dem Musikfestival hier sind. Hier haben wir heute mal etwas Pause gemacht, sind am Murray-River entlang gelaufen, haben die tollen Hausboote bestaunt, daneben die farbenprächtigen Vögel, Schwäne und Pelikane gesehen. Wir sind immer wieder erstaunt wie grün und bunt die Wüste aussehen kann und wieviele schöne Blumen die Strassen säumen, bei den Sandstürmen im Sommer kann es innert wenigen Minuten einige Centimeter Sand in die Stube blasen (haben Fotos gesehen). Morgen geht's nun Richtung Küste.
Eintrag: 20.   Ort: Halls Gap   Datum: 29.9.2010
Heute nach ca. 400km Fahrt über Ouyen, Hopetoun, Warrnacknabeal und vorbei an riesigen Feldern mit Trauben, Weizen, Raps und grossen Schafherden sind wir in Halls Gap angekommen. Das ist ein kleines Dorf in den Bergen des Nationalparks Grampians. Die Bewohner leben hauptsächlich von den Touristen die diesen interessanten Park besuchen.   Es gibt hier über 200 Vogelarten wovon wir bereits am ersten Abend ein paar schöne gesehen haben. Für Marlis natürlich das wichtigste: Ein Känguru mal aus 1 Meter abstand Fotografieren. Auf dieser Höhe ist es im Moment nicht viel wärmer als in der Schweiz und wir sind froh dass wir einen kleinen Ofen dabei haben. Wir hoffen dass bei Euch die Heizung genügend Wärme bringt den von hier oben können wir keine schicken.
Eintrag: 21.   Ort: Hamilton   Datum: 01.10.2010
Nun sind wir ein wenig in den Bergen des Nationalparks Grampians gewandert und haben recht viele Kängurus und Vögel gesehen. Bei Hamilton am Wannon Wasserfall gibt es einen kleinen doch sehr sauberen Busch-Caravanpark, da haben wir übernachtet. Am Morgen haben uns wieder mal die Kookabarras geweckt, daneben gibt es den Macpie und natürlich die Bunten Loorekits und Kakadoos. Heute sind wir nun nach Portland gekommen und sind damit wieder an der Küste. Portland ist eine alte Hafenstadt, es gibt hier noch sehr viele alte Häuser und Anlagen dazu aber auch Modernes wie eine grosse Alufabrik mit über 600 Angestelten und auch ein grosser Windpark mit vielen Windrädern. Da es hier manches zu sehen gibt und die Wetterprognosen gut sind bleiben etwa drei Tage hier.
Eintrag: 22.   Ort: Portland   Datum: 2.10.2010
In Portland, fast im Zenrum haben wir einen kleinen gut eingerichteten Campingplatz gefunden. Gleich vor dem Frühstück war Waschtag, danach ein Ausflug auf die Felsenriffe am Meer. Da sind wir auch an der grossen Alufabrik vorbeigekommen, der Stromverbrauch muss da riesig sein, es führt eine eigene Starkstromleitung dahin, produktion im Jahr 350'000 Tonnen Alu. Weiter der Küste entlang gibt es etwa 120 Windgeneratoren ausreichend für etwa 130'000 Haushalte. Die vulkanischen Felsen der Küste sind von Wind und Wellen sehr stark zerklüftet. 50 bis 100 Meter hoch über der Brandung ist ein schöner Wanderweg. Dieser Weg ist (wie der Jakobsweg) Teil eines 200 Km langen Wanderweges. Es ist einmalig, wie die grossen Wellen an die Felsen schlagen und das ganze Wasser schäumt und aussieht wie Schlagrahm. Wie Staubwolken weht die Gischt die Felsen hoch. Dabei war das Meer noch ganz ruhig, wie muss es da zugehen bei stürmischem Meer? Man sieht die Spuren davon bis etwa 30 Meter hoch.  
Antwort: Ruth:     Halo Zäme   Super was i immer vo euch vernime,dä Wäg ader Brandig vom Meer isch sicher öpis sehr schöns,   weni d Ouge zuetu de göhris fasch rusche.   Hei schöns Herbschtwätter u d Wäuder vö zum teil scho a farbig s wärde.   Gaz viu liebi Gedanke vo   Ruth u Werner
Eintrag: 23.   Ort: Portland   Datum: 3.10.2010
Danke Ruth für die Nachricht, gut dass der Winter noch nicht gekommen ist. Heute ein warmer Frühlings-Sonntag hier in Portland, wir waren nochmals am Cliff draussen am Meer. Gegen Abend ein Rundgang durch das Städtchen, über 200 Häusern wurden zwischen 1849 und 1900 gebaut. Die ersten Bewohner hier kamen um die 1830 und waren Wahlfänger und Farmer. Noch schnell etwas einkaufen und etwas ausruhen für die nächste Etappe. Im Moment macht ein gelber Akrobatikflieger über unserem Platz Loopings und macht ziemlich Lärm, aber wie es scheint beherrscht der Pilot seine Maschine. Morgen fahren wir über Warrnambool der Küste entlang Richtung Melbourne das wir in einigen Tagen erreichen werden. Heute wurde hier auf Sommerzeit geschaltet. Wir haben jetzt genau 17 Uhr und ihr Langschläfer erst 8 Uhr morgen's und seid wahrscheinlich noch kaum aus den Federn. Da soll doch noch jemand in's Ausland gegangen sein?
Antwort: Heidi Liechti:     Hallo zäme,   I würd itze o gärn däre ruschende Brandig zueluege aber i wott mi nid beklage. Mir hei hüt e wunderschöne warme Herbschttag gha. Mir si übere Gurnigu gfahre, hei im Gurnigubad öppis feins Zmittag gässe u si no chli richtig Gantrisch gwanderet. Dert hei mer d'Ussicht gnosse u de Modäuflugzüg zuegluegt wo ihri Rundine dräit hei. Itze hei mer 14 Tag Ferie. Wär het üs e guete Tipp fürne schöne Usflug?   Liebi Grüess a Werner u Marlis u a aui wo hie mitläse.
Eintrag: 24.   Ort: Warrnambool   Datum: 4.10.2010
Über Port Fairy, einem kleinen Dorf aus vergangener Zeit sind, wahren wir heute an der Küste von Warrnambool. Vom Südpol hierher kommen jedes Jahr die bis zu 18 Meter langen und bis zu 90 tonnen schweren Right-Wale um hier ihre Jungen zur Welt zu bringen. Vom Oktober bis März kann man sie oft recht nahe an der Küste sehen. Wir jedoch hatten kein Glück die grössten lebenden Säugetiere zu sehen. Warrnabool ist eine schöne Stadt am Strand nahe der Grenze Victoria und South Australia. Tolle Landschaft ist hier inbegriffen. Warrnambool ist die grösste Stadt an der Great Ocean Road, am Ufer der schönen Lady Bay, im Herzen der rauen Küste, wo viele Schiffswracks heute noch auf dem Meeresboden liegen. Links der Strasse grasen Kühe und Kälber, oft 200 bis 300 Stück auf einer Weide, gerade sind wir an einer grössen Käsefabrik vorbeigefahren. Über Nacht sind wir nun in Port Campbell, auf einem brandneu eingerichteten Campingplatz. Na schöne Ferien wären doch gerade hier bei uns oder???
Antwort: Heidi:     Hallo Werner und Marlis   Wir würden ja gerne zu euch kommen und den neuen Campingplatz geniessen. Aber die Distanz.....   Wir werden ein näheres Ziel anpeilen müssen und voraussichtlich am nächsten Sonntag ein paar Tage in den Schwarzwald fahren. Dort soll es auch schöne Gegenden haben. Diese Woche haben wir noch ein paar andere Termine. Einer davon ist Klassenzusammenkunft in Aeschau (Eggiwil). Liebi Grüess, Heidi
Eintrag: 25.   Ort: Cape Otway   Datum: 6.10.2010
Nach einem Abstecher in ein Busch-Camp ohne Händy und ohne Internet wieder News aus Australia. Die "12 Apostel" an der Küste bei Port Campbell sind die Hauptattraktion der Great Ocean Road. Am besten früh morgens hinfahren, da ist noch wenig los und die Morgensonne gibt gutes Licht für Fotos. Andere Kliffs wie "London Bridge" oder "Loch Ard Gorge" sind ebenfalls ganz bizarre Felsformationen. Die London Bridge sah früher aus wie eine Brücke mit zwei Bogen und war mit dem Festland verbunden. Am 15. Januar 1995 stürzte plötzlich der innere Bogen ohne jegliche Anzeichen ein. Auf dem äusseren Bogen befanden sich mehrere Besucher die dann mit einem Helikopter geborgen werden mussten. Die 12 Apostel-Felsen stehen einzeln in der tobenden Brandung. Besonders gut wird es aussehen wenn man einen Rundflug mit dem Helikopter macht oder per Schiff der Küste entlang schippert. Etwas weiter kommt man zu den Gibsons Steps. Über Stufen gelangt an den Strand unmittelbar vor den hohen Klippen. Hier bieten die 12 Apostel einen anderen imposanten Anblick.
Nachtrag: W&M:     Es wird Abend und wir finden am Cape Otway den kleinen Bimbi Campingpark im Busch gleich unter Koalas. Hoffentlich muss der nicht mal, wenn er so über unserem Auto seine Eukaliptusblätter futtert. Eukaliptuspillen der besonderen Art. Bereits sind wir nun über Apollo-Bay und Lorne bis nach Torquay Breamela gekommen. Wir bleiben bis Sonntag-Morgen an diesem wunderbaren Badestrand. Kein Grund um neidisch zu werden, Wetter und Wasser sind im Moment etwas zu kalt.   Hier ist es im Moment auch schwarz (Wolken), gute Reise.
Antwort: Ruth und Werner:     Halo zäme,   aha, jetzt gehen auch wir in die Ferien, Freue mich sehr darauf. Aber eines werde ich ganz fest vermissen die tollen Berichte von euch. Es ist dann sicher das erste das ich machen werde wenn wir wieder Zuhause sind ganz schnell den Kompi starten.   und hineinschauen und lehsen.Werde es mit SMS versuchen um euch zu schreiben hoffe das es klappen wird.Wir sind vom 8.10 bis 24.10 fort.   Hoffe dass das Wetter noch so schön bleibt,die Wälder werden jeden Tag farbiger.   Also heit sorg u tschüss.
Eintrag: 26.   Ort: Breamlea   Datum: 7.10.2010
Breamlea ist ein kleiner Ferienort nahe bei Torquay, in der Weihnachtszeit (Sommer) sehr viel los an diesem schhönen Strand. Im November ist hier ein grosses Fest für die Wellen-Surfer dieser Welt. Bereits jetzt sind viele in warmen Neopren-Anzügen am Tranieren auf den grossen Wellen. Baden: zu grosse und kalte Wellen, Gewitter mit Stromausfall, doch auf' Samstag soll es warm werden. Am Badestrand nur ein einsamer Muschelsucher (Marlis). Käse und Pizza sind in Australien teuer, so müssen wir oft T-Bone-Steak's und solches Zeug essen, Preis pro Kg zwischen 8.- und 25.-. An allen Ecken gibt es Picnic-areas mit Gas-BBQ wo man meist gratis grillen kann was das Herz begehrt
Antwort: Sylvia:     Es fägt Eure Berichte zu lesen! Was Ihr nicht alles erlebt. Hier geniessen wir die (letzten?) warmen Altweiber-Sommertage. Wäsche trocknet draussen, me bichunnt fasch no dr Brönner! Ich wünsche euch weiterhin viel Interessantes und Spannendes auf Eurer Reise! Danke für die tollen Berichte! Es liebs Grüessli Sylvia und Francy
Eintrag: 27.   Ort:Torquay   Datum: 8.10.2010
Torquay: Das östliche Ende der 252km langen "Great Ocean Road" (östliches Ende bei Warrnambool). Die Strasse ist ein grosses Denkmal für die im ersten Weltkrieg (1914-1918) gefallenen Australier. Es gab 60'000 Tote und 160'00 verwundete Soldaten. Die aus Europa heimkehrenden Soldaten und Seeleute mussten Arbeit haben und so wurde von ihnen diese grossartige Küstenstrasse gebaut. Zum Vergleich kann man sich vielleicht eine Fahrt links vom Thunersee vorstellen, nur dass die Fahrt einen halben Tag dauert, oft flach dem Meer entlang aber auch mal steil und kurfig. Statt der Beatushöhlen sieht man bizarr geformte Felsen im Meer stehen. Bei den vielen "Lookouts" auf den Kliffs der Küste entlang, wird aus dem halben Tag fahren, schnell ein ganzer. Der Wanderweg der Küste entlang is 104km lang ab Apollo Bay.
Eintrag: 28.   Ort: Queenscliff   Datum: 9.10.2010
Na ja gerade Altweibersommer ist es nicht, ein starker Wind weht, doch bis morgen haben sie den Frühling angesagt. Heute in Queenscliff, ein Städchen auf der Halbinsel vor Geelong. Hier haben wir wieder mal Delfine gesehen. So an die 25 Stück haben nahe der Küste Fische gejagt, ständige Begleiter waren die Möwen die nahmen was da so übrigblieb. Wir haben auch beobachtet wie die Seevögel selber Fische jagen, da sieht man einen ganzen Schwarm in der Luft kreisen, auf's mal sticht eine ganze Reihe hinab ins Meer, Wasser spritzt hoch. Ein Moment vergeht, dann tauchen die Vögel auf. Im Marine-Museum erfährt man vieles über die Schiffart von früher und heute. Auf dem Turm sieht man unter sich den Fährhafen, Autos nach Sorrento fahren gerade auf die Fähre. Nach einer Fahrt über die Halbinsel ca. 50km gelangt man mit einer weiteren Fähre auf French-Island oder eben auf0 PHILLIP-ISLAND, ein Etappenziel von uns.
Eintrag: 29.   Ort: Melbourne   Datum: 10.10.2010
Melbourne, Stadt der Lebenskünstler und Geniesser. Melbourne ist auch architektonisch eine echte Trendmetropole. Mitten in Southbank steht der Eureka Tower. Die Aussichtsplattform in 300m Höhe mit traumhafter Aussicht über Melbourne Eintritt 15$. Der schnelle Lift ist in 40 Sek. im 88. Stock. Wir planen nacher die Stadtpromenade anzuschauen, nee nicht zu Fuss denn das sind über 7km. Doch wie es ist mit einem Plan, wir haben die richtige Ausfahrt verpasst und sind im China-Town gelandet. Das ist eine richtig verwinkelte Altstadt mit winzigen Shops, Bistros, und Märkten. Doch zum Glück konnten wir uns trotz regem Sonntags-Verkehr zur Küste durchschlagen, doch hier ist vieles abgesperrt wegen dem grossen Melbourn-Velomaraton, also weiter durch die Stadt und wenig weiter haben wir doch noch die Promenade erwischt. Doch bald hatten wir genug Gross-Stadt, sind auf dem Bass-hwy über Koo-wee-rup an den See bei Lang-Lang gefahren. Günstiger Platz 5m am Ufer, Wasser und Wetter warm. Überhaupt, Regen hatten wir bis jetzt an 2-3 Tagen, nur recht kalt war es hin und wieder dafür blühen überall Blumen und Bäume.
Eintrag: 30.   Ort: Philip Island   Datum: 11.10.2010
Philip Island ist heute Tourismus pur. Anfangs 18's Jahrhundert kamen die Europäer und das erste Hotel gab's bereits 1870. Pro Jahr 3,5 Millionen Besucher besuchen diesen etwa 15x20km grossen ''Naturpark''. Die bekannteste Attraktion ist die ''Penguin Parade''. Morgens ziehen die Zwergpinguine an die Küste und ins Meer, um dort Fisch für sich und ihre Jungen zu fangen. Abend's kommen sie zusammen zu ihren Bauten an der Felsküste zurück. Viele Touristen wie wir schauen dann zu (etwa wie die Schafscheid in Riffenmatt). Die Preise sind jedoch eher wie in Zermatt. Die traditionsreiche Rennstrecke Phillip Island Circuit, auf der u. a. jährlich der grosse Preis von Australien für Motorräder im Rahmen der Motorrad-Weltmeisterschaft sowie ein Lauf zur Superbike-Weltmeisterschaft ausgetragen wird.   Es gibt Heliflüge, Rennstrecke, Wildtiere usw usf. Klar für viele sind all die Australischen Wildtiere in konzentrierer Form sehr herzig. Koalas, Pinguine und Vögel sind gut betreut für die Touristen, wenn diese aber ausbleiben, leiden die Tiere darunter wie wir in einem anderen Wildtierpark gesehen haben, alles richtig verwahrlost, einzig Futter haben die Tiere wahrscheinlich genug gekriegt. Da sind mir die freien Tiere doch sympatischer auch wenn es dauern kann sie zu sehen. Vor 4 Tagen habe ich einen schönen schwarz-weissen Mac-Pie von einem Weidezaun losgeschnitten. Eine Kralle hat sich in einer herumliegenden Schnur verfangen, damit ist er dann an einem Weidezaun hängengeblieben.
Eintrag: 31.   Datum: 12.10.2010   Ort: Pillip Island
Dieses Wochenende ist der World-Champion-Chip Motorradrennen auf Pillip Island, grosser Rummel, sogar die Strassenmarkierung wurde auf Doppelspur markiert, Campinplätze sind ausgebucht, wir machen uns vom Acker bevor der Rummel richtig losgeht. Über Wonthaggi, Inverloch, Morwel sind wir bis Sale gekommen.
Morwell im Herzen von Latrobe Valley, ist Victoria's Energy-Zentrum. Es liegt 150 Kilometer östlich von Melbourne. Kohleförderung und Stromerzeugung gibt hier seit 80 Jahren vielen Leuten Arbeit. Rund 25% von Victoras Strom werden hier erzeugt. Man kann die Kohlenminen und Kraftwerke besichtigen und die riesigen Maschinen bestaunen. Wie wir zwei Swisspeople so alleine vor der Türe stehen, schlussendlich keine 20$ für eine Besichtigung investieren wollen, hat uns doch die Empfangsdame reingeholt, der Generalmanager Mr. Southall liess uns eine kleine Tour machen und mit einigen Souvenirs verliessen wir die POWER WORKS Werke. Interessiert: www.powerworks.com.au.
Als Kontrast dazu gibt es einen der schönsten Rosengärten auf der Südhalbkugel. Die vier Hektar Garten werden von Freiwilligen aus allen Bereichen des Latrobe Valley betreut. Nun campieren wir auf einem riesigen Platz, in der Mitte werden oft Pony, Pferde und Greyhoundrennen ausgetragen werden, leider nicht diese Woche. Aussenrum ist alles eingerichtet für Camper.
Eintrag: 32.   Ort: Mallacoota   Datum: 13.10.2010   
Nach ca. 350km über Bairnsdale, Lakes Entrance und Orbost haben wir heute den Küsten-Ferienort Mallacoota erreicht. Unterwegs begegnen uns immer wieder Biker mit Motorrädern aller Art, meist mit grossem Gepäck manchmal mit Anhänger. Natürlich haben sie nur ein Ziel: Championchip auf Pillip Island.   An der Ninety Mile Beach (viele km Sandstrand) Mittagspause UND tausende Muschelschalen, na ja, das war recht schwer da wegzukommen. Mallacoota im Croajingolong-Nationalpark liegt Meer und an einer Seelandschaft die bis zu 20km ins Hinterland reicht. Wir sind im Caravanpark ''Shady Gully'', zuerst die Übernachtung bezahlt, dann gleich an die 15 Kängurus gesichtet mit einigen Jungen. Sie liessen sich einen Moment fotografieren bevor sie in den nahen Wald gegumpet sind. Es gibt jede Menge und jede Art Wanderwege. Im Moment regnet es ein bisschen. Morgen mal sehen was sonst noch zu sehen ist.   UND schöne Ferien wer da sonst noch in die Ferien geht.
Nachtrag W&M:     Im Latrobe Valley gibt es eines der gössten Braun-Kohle Vorkommen der Welt, Länge etwa 70km, breit ca. 20km und bis zu 260m tief. Die Kohle ist nur etwa 8 bis 45 Millionen Jahre alt und daher recht sauber beim verbrennen. 90% des Energiebedarfs von Victoria wird mit Braunkohle produziert. Zur Schonung der Umwelt wird Co2 ausgefiltert und wieder zurück in den Boden gepumpt. Das Projekt hat 369$ Mio gekostet, das Co2 wird damit um 20% reduziert. Die vier Privatgesellschaften produzieren zusammen etwa 6280 MW Strom (die grösste Loy Yang 2200 MW).
Eintrag: 33.   Ort: Mallacoota   Datum: 14.10.2010
Mallacoota: Heute morgen viele Wolken daher besichtigen wir den Flughafen mit dem Kommandobunker der RAAF vom 2'en Weltkrieg. Es ist heute ein Interessantes Museum mit der damaligen Ausrüstung der Piloten und Soldaten. In einem Abteil sind auch Geräte der Einwanderer ausgestellt. Für uns würde das wohl recht schwierig so ganz ohne Strom und nicht mal ein Händy. Wir können uns heute kaum vorstellen wie man damals durchkommen musste, als Einwanderer aber auch im Krieg. Also seid friedlich miteinander. Wir auf jeden Fall haben bereits wieder ein paar Freunde gewonnen, sobald wir mit dem Camper auf unseren Platz fahren, kommt ein Mac-Pie gerannt und möchte etwas Brot. Der Vogel ist sogar schon ins Auto gestiegen. Am Grillplatz beim essen, sein Kumpan ist noch frecher, holt sich blitzschnell einen Streifen Speck direkt vom Teller. Das Wetter warm und sonnig also Wäsche waschen (Maschine), trocknen lassen (Liegestuhl).
Eintrag: 34.   Ort: Mallacoota   Datum: 15.10.2010
Die Wäsche haben wir gestern ganz gut getrocknet doch in der Nacht fing es an zu Regnen. Endlich haben wir Zeit eines der mitgebrachten Bücher zu lesen. Draussen auf den Eukalipusbäumen sieht man hin und wieder ein paar Uhreinwohner. Sonst gibts heute nichts neues zu berichten.
Antwort: Heidi:     Hallo zäme, Schon sind wir wieder zurück aus dem Schwarzwald. Wir hatten sonniges Wetter von morgens bis abends. Hier in Kirchlindach, guckt meist nur nachmittags für ein paar Stunden die Sonne hervor, wenn überhaupt. Wir waren in einem Hotel in Hornberg-Niederwasser und machten von dort aus Ausflüge. Wir befuhren die Schwarzwald-Hochstrasse und bewunderten die endlosen bewaldeten Hügel, wo auch noch immer die Spuren von Lothar zu sehen sind. Wir waren in einer Glasbläserei, wo wir zuschauten wie Vasen hergestellt wurden. Natürlich besichtigten wir auch eines der vielen Häuser an der "Uhrenstrasse" wo man hunderte von Kuckucksuhren besichtigen kann und natürlich auch erwerben könnte. Wir waren auch in Freudenstadt, das noch kurz vor Ende des 2. Weltkrieges dem Boden gleichgemacht wurde und nun wieder aufgebaut ist. Auf der Rückfahrt machten wir Halt am Titisee. Es ist schön aber sehr viele Touristen. In Waldshut machten wir noch Rast und machten ein paar Einkäufe. Herzliche Grüsse und merci für die eindrücklichen Fötelis. Heidi + Michel
Eintrag: 35.   Datum: 16.10.2010   Ort: Mallacoota
In der Nacht etwas Sturm, heute regnerisch und kalt. An der Küste grosse Wellen und richtige Gischtschwaden kommen über die Sanddünen herein, nur ab und zu mal Sonne. Schade, denn Mallacoota ist ein richtig schöner Ferienort, mit tollen Wanderwegen zum Teil der Küste entlang oder durch Büsche ins Landesinnere, aber auch auf einen richtig hohen Hügel, ein kurzer steiler Aufstieg zum Genoa Peak und es gibt einen grandiosen Ausblick über Bass Straight und Gabo Island. Dem Badestrand und den grossen Campingplätzen nach zu schliessen wird hier in ein bis zwei Monaten einiges los sein. Im Dorf gibt es alles: Metzger, Bäcker, Lebensmittel, Immobilien, Beiz, Garage, Tanken, Kleider, Banken und Post, alles Mini alles Süss. Inzwischen haben die Mac-Pie gemerkt dass es eher Futter gibt wenn sie Liedchen vortragen, so haben wir jetzt dauern das Vogelgezwitscher rings um den Bus. Das Wetter ist nicht für grosse Wanderungen, so fahren wir morgen Richtung Eden weiter.
Eintrag: 36.   Datum: 17.10.2010   Ort: Genoa
Genoa ist eine kleines Dorf, ringsherum weite Flächen von Weideland und Felder mit Gemüseanbau. Genoa ist das letzte Dorf auf unserer Reise durch Viktoria, nach 15km sind wir wieder in New South Wales. Weiter dann nach Eden, nicht DER Garten sondern ein Dorf an der Küste in NSW. Zwischen Orbost und Eden führt der Princes Highway über Land und durch Wälder. Selten sieht man Häuser, die Dörfer bestehen aus einigen Häusern und einem kleinen Postamt mit Einkaufsmöglichkeit. Mit dem Auto kann man auf Forstwegen fahren, die Wald und Berge des Hinterlands erschliessen. Über die Yalmy Road fährt man zu Raymond Falls. Der grösste Leuchtturms Australiens ist am Pont Hicks, der ersten Ort, den Captain Cook von Australien entdeckte. Ein schöner Ferienort ist auch Eden an der Sapphire-Küste NSW mit Killerwal-Museum. Die Tage mit langen Strecken sind jetzt zu Ende, bis Sanctuary Point zu unseren Freunden sind es noch ca. 100km und bis Sydney noch weitere 200km, so geht die Reise langsam dem Ende entgegen.
Eintrag: 37.   Datum: 18.10.2010   Ort: Mogo Goldfeld
Batesman Bay im Land der vielen Wasser, es ist die nächstgelegene Küstenstadt zu Canberra. Ein beliebtes Ferienziel für die Hauptstädter. James Cook benannte die Bucht am 22. April 1770 nach Nathaniel Bateman, Kapitän der Northumberland. Über 80 abwechslungsreiche Buchten mit vielen Piknickplätzen laden ein zum bleiben. Das Küstengebiet ist bis weit aufs Meer hinaus unter Naturschutz. Der Küste entlang sind Nationalparks mit Regenwald und Wanderwegen. Für uns auch Interessant das Dorf Mogo, daneben ein bei einer winzigen Goldmine die GOLD RUSH COLONY aus den 1850'er Jahren, das meiste nicht nachgebaut sondern Original aus dem 18'ten Jahrhundert. Da haben wir heute richtig Gold gewaschen so mit Schaufel und Pfanne.
Eintrag: 38.   Datum: 19.10.2010   Ort: Sanctuary Point
In den Buchten Corrigans, Caseys und Sunshine fleissig Muscheln gesucht und eindrücklichen Felsschichtungen entlang marschiert. Ein Rundgang bei der Seerettungsstation und weiter zum Wassergarten von Batesman Bay. Da gib es viele Wasservögel, Enten und schwarze Schwäne mit ihren Jungen, Ibise, Waldhüner und andere mehr. Mittags gab es bei Alibaba ein Aussi-Essen. Hier könnte man noch viele Tage verbringen, wir haben wirklich nur einen kleinen Bruchteil gesehen, doch die Tage vergehen schnell. Shopping in der Stadt für die letzten 82km unserer Rundreise bis Sanctuary Point zu Franc und Gisela.
Antwort: Heidi:     Es ist wirklich spannend, was ihr alles seht und erlebt. Ich freue mich darauf, weitere Fotos zu sehen, wenn Ihr von der Reise zurück seid. Es dauert ja nur noch 17 Tage! Bis dahin geniesst euren Australien-Aufenthalt und rechnet damit, dass es zu Hause schon, ein bisschen winterlich sein könnte, denn für morgen ist Schnee angesagt. Hoffentlich stimmt das nicht, ich habe keine Lust auf Schnee!! Liebe Grüsse
Antwort: Werner:   Die Zeit vergeht schnell.. nur noch 17 Tage! Sind Winterkleider nötig?.   LG   Werner
Eintrag: 39.   Datum: 21.10.2010   Ort: Sanctuary Point
Jervis Bay ist eine grosse Bucht am Tasmanischen Meer, umgeben von mehreren Nationalparks. Die grösste Ortschaft am ca. 45km langen Ufer von Jervis Bay ist Huskisson. Mehrere Camping und Picnicplätze erlauben hier zu verweilen, un unter anderem den Delfinen und Pelikanen zuzuschauen. Nationalparks: Booderee, Jerrawangala, Conjola und einige mehr. Der Mortonpark ist weit über 50km2 gross mit Wasserfall, Aussichtspunken, Bächen und kleinem See. Ist man fit genug für eine 4Std.-Wanderung auf den Berg hinauf, geniesst man eine grandiose 360° Aussicht. An der Pebblybucht sind an warmen Tagen besonders viele Kängurus zu sehen die hier etwas Abkühlung suchen. Burrill-Lake und Tabouri-Lake sind ein Paradies für viele Vogelarten. Man kann da auch kleine Boote mieten und etwas dem Ufer entlang paddeln. Es ist wirklich eine grandiose Landschaft, doch mit den Menschen kommt auch der Abfall, wo du auch gehst in Australien, immer siehst du mal eine Bierflasche oder Aludose, hättest du nur das eine oder andere davon, währst du Millionär.
Eintrag: 40.   Datum: 22.10.2010   Ort: Jervis Bay
Heute ein heisser Sommertag, daher fahren wir nachmittags zur Jervis Bay. Kuio der Hund der im See St.George mit grosser Freude herumgetobt, geht hier komischerweise keinen Schritt ins Wasser, ob er wohl die Delfine fürchtet die hier oft zu sehen sind, niemand weiss es. Im Kangoroo Valley ist seit heute Abend grosses Folksfest bis Sonntagabend.
Eintrag: 41.   Datum: 23.10.2010   Ort: Narrabee
Ruhetag: Ein wenig im schattigen Park laufen, etwas einkaufen, Staubiger Outback-Camper reinigen, Wasser, Oel, usw auffüllen. Morgen Sonntag gibt es ein BBQ bei dem Auswanderer den wir über 40 Jahre nicht gesehen haben. Sicher würden wir uns nicht erkennen wenn wir am gleichen Tisch sitzen würden. Die letzten 12 Tage sind wir in der näheren Umgebung von Sydney unterwegs, mal schauen was uns da über den Weg läuft.
Eintrag: 42.   Datum: 24.10.2010   Ort: Narrabee
Genau nach 220km und 40 Jahren haben wir unsere Bekanntschaft mit Hans etwas aufgefrischt und da ein feines Aussi-BBQ genossen. Nun sind wir am Strand von Narrabee, auf dem teuersten Camperpark unserer Reise, das macht wohl die Nähe zu Sydney und die schöne Landschaft zwischen Nationalpark und Meer.
Eintrag: 43.   Datum: 25.10.2010   Ort: Richmont
Es ist immer mal wieder kühl, kühler als im Durchschnitt seit vielen Jahren. Darum fahren wir noch mal ins Landesinnere. Bei Richmont ist ein recht grosser Flugplatz der RAAF, wie wir so um eine Kurve fahren, kommt so ein 4Motoriger Bomber im Landeanflug direkt auf uns zu, richtig zum fürchten. Von Richmond aus fahren wir über die blauen Berge (bis 1048müM) bis nach Oberon. Die Strasse windet sich in engen Kurven und steilen Kuppen durch den Blue Mountains Nationalpark. Ist man geduldig kann man unterwegs den Wombat sehen (vielleicht ein wenig vergleichbar mit einem kleinen Bär). Oberon ist ein Landstädtchen mit einigen kleinen Bächlein ringsum. Na und? Bei vielen Dörfern gibt es Bäche! Ja aber hier kann man mit Ausdauer und Glück Saphire, Gold, Zircons oder grosse Rauchquarze finden, Es ist sogar ein wenig sicherer etwas zu finden als ein Hauptgewinn beim Lotto.
Antwort: Heidi:     Hallo zäme. Heute Nachmittag habe ich frei und wieder ein mal ein bisschen Zeit zu schauen wo ihr gerade seid und was ihr macht. Habt ihr etwas gefunden im Bächlein um Oberon? Bei uns ist das Wetter zur Zeit sehr schön aber die Bise geht. Kurzärmlig herumzulaufen, wie man dies auf dem Foto mit Marlis sieht, wäre bei uns nicht zu empfehlen. Bis bald, Heidi
Eintrag: 44.   Datum: 26.10.2010   Ort: Oberon
Oberon ist 180 Km ab Sydney an den Great Dividing Range und 1'113 müM, das heisst ab und zu mal Schnee und wir können uns hier ein wenig an das Klima im Mätteli gewöhnen. Oberon mit 2'600 Einwohnern gibt's seit 1863. Es gibt kaum Arbeitslose, zwei grosse Holzverarbeitungsfirmen und der Tourismus bieten genug Arbeit. Daneben gibt es viel Landwirtschaft. Es ist ein idealer Ausgangspunkt für Touren uns Skifahren in die Blue Mountains. Der kleine See ist Wasserreservoir für Dörfer in 250Km Entfernung und gleichzeitig werden damit zwei kleine Kraftwerke betrieben. Doch wir wollen hier wieder mal Gold suchen. Wir gehen eine Weile dem Bach entlang und tatsächlich finden wir hier einen Hauch Goldstaub.
Eintrag: 45.   Datum: 27.10.2010   Ort: Warilla
Das Gold konnte uns natürlich nicht an der Weiterfahrt hindern. Nach einer kühlen Nacht klettern wir durch den Kanagra-Nationalpark und den Bluemountain-Nationalpark hoch auf den Mount Werong. Auf dem Mt.Werong 1285müM gib's eine tolle Berghütte zum übernachten, und noch mal ca. 30km weiter kommt man wieder mal zu einer alten Silbermine. Auf diesen Wegen kann man wirklich verloren gehen und Händy und Internet finden hier kein Anschluss. Aber langsam wird es Zeit wieder in die Zivilisation zurückzukehren. Die letzten Tage vergehen immer schneller, schon bald ist es Zeit unsere Rückreise zu organisieren. Und wir freuen uns auch langsam wieder auf die Heimat.
Eintrag: 46.   Datum: 28.10.2010   Ort: Warilla
Shellharbour Warilla nahe bei Wollongong, der Caravanpark Lake Windemere hier ist unser letzter Campingplatz. Wir bleiben hier bis am 5. Nov. Eine wunderbare Gegend, mit vielen Möglichkeiten und nur etwa eine Stunde bis Sydney. Shellharbour hat 63'000 Einwohner, grosse Shoppincenters, viele Cafes, Bistros und Snack Bars. Doch auch Nationalparks, Sandstrand und Regenwald sind ganz nahe. Nur schon der Illawarra Hwy ist ein Erlebnis, so eine gewundene Strasse über den Macquary-Pass im gleichnamigen Nationalpark und Regenwald wird sich sogar in der Schweiz kaum finden.
Eintrag: 47.   Datum: 29.10.2010   Ort: Warilla
''Lake Windemere'' ist ein schöner gepflegter Caravanpark in Warilla und zudem recht günstig. Ein schmaler Meeresarm verläuft mitten durch den Park. Am Ufer picken bis zu dreissig weisse Kakadus ihr Futter, im Wasser hat es Pelikane und andere Wasservögel. Und doch sind wir heute unterwegs gewesen. Kiama, Werri Beach, Gerrigong (Belindastreet), Berry, Kagaroo Valley, Mannings Lookout, Fitzroy Falls, Robertson und noch mal über den Macquarie Pass. Kiama ist berühmt durch das ''Blowhole''. Das Blowhole ist eine unterirdische Höhle mit einer grossen Kammer am Ende, kommen grosse Wellen in richtigen Winkel wir in der Kammer grosser Druck aufgebaut und plötzlich schiesst eine grosse Fontäne viele Meter hoch in die Luft. Doch heute haben wir ganz andere Fontänen gesehen, Wale die sich frische Luft geholt haben. Das war für uns noch der i-punkt unserer Reise! In Berry dann eine Riesenportion Glace und der Bottleshop mit der Radkappen-Fassade. Im Kangaroo-Valley findet man nicht unbedingt Kängurus aber in dieser schönen Landschaft gibt es hin und wieder eine Farm, daneben viele Tiere die man sonst nur in einem Zoo sehen kann. So haben wir hier Papageien und eine Lyrebird gesehen. Auf dem Mannings-Lookout sieht man weit hinaus über den Morton-Nationalpark. Durch das Pearsonvalley und über den Macquariepass kommen wir wieder nach Warilla.
Antwort: barbara und ruedi:     Salü zäme
Das hat sicher gut ausgesehen, die Wale mit ihren Wasserfontänen. Das hätte ich auch gern gesehen. Im Moment haben wir schönes und mildes Oktoberwetter. Ich hoffe es bleibt auch so übers Wochenende. Grosmueti und die Katzen lassen euch herzlich grüssen. Es geht allen gut. Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei. Geniesst eure letzten Tage im fernen Australien. Wir wünschen euch noch viele gute Eindrücke und verbleiben mit lieben Grüsse   Ruedi und Barbara
Eintrag: 48.   Datum: 30.10.2010   Ort: Hampden
When the Australian superb lyre bird is singing, it imitates many other birds, including the kookaburra. Der Waldvogel ''Lyrebird'' ist Meister im Imitieren, wer beim wandern im Regenwald das Pfeifen einer Lokomotive, einen Motoranlasser oder ähnliches hört, kann annehmen dass es ein Lyrebird war. Der Vogel hat prächtige Federn bis zu 55 cm. Bei der Balz werden die Federn gespreizt wie beim Fasan und dazu werden allerlei mögliche Melodien angestimmt, auch andere Vogellaute. Auf der Australischen 10 Cent Münze ist dieser Vogel eingeprägt. Das Kangaroo Valley (Southern Highlands NSW) liegt zu einem grossen Teil im Morton National Park. Das Tal wird von den Barrengary- und den Cambewarra Mountains begrenzt. Es ist weltweit eines der weltweit sieben Tälern die komplett von Bergen umfasst sind. An den steilen Böschungen wächst der Regenwald.     Entlang des Kangaroorivers gibt es viele Bäche, die sich im Zickzack durchs Tal schlängeln. Die vulkanische Erde macht das Tal zu einem ertragreichen Anbaugebiet.     1898 wurde die wundervolle Hampden Bridge aus Sandstein gebaut, die auch heute noch den Eingang zu Stadt markiert. Die Brücke ist die älteste existierende Hängebrücke Australiens und eine der am meisten fotografierten Brücken des Landes. Gleich dahinter ist das Pioneer Museum, in der es historischer Gebäude zu sehen gibt, die alle mal im Kangoorovalley standen.
Eintrag: 49.   Datum: 31.10.2010   Ort: Warilla
Der Minnamurra ist ein subtropischer Regenwald, in der Illawarra Region im Budderoo National Park. Für diese Wanderung bezahlen wir 11$. Dafür gibt es einmal 1,6km oder 2,7km befestigte Wege und Brücken. Bei einem Besuch vor drei Jahren haben wir hier ein paar kleine Kängurus und einige Lyrebird und andere Vögel gesehen. Heute haben wir gerade mal einige Kratzspuren gesehen, Fitness hat eben seinen Preis. Wir haben heute unsere Rückreisedaten hervorgesucht:     Abflug in Sydney Flugnummer EK413 am Freitag 5. Nov. 2010 Abends um 21:45   Dauer: 14 Std. 35 Min. mit Airbus A380-800   Dubai Ankunft: Sa. 6.11.10 5:20 weiter um 8:45 Dauer: 6.50Std. Boeing 777-300ER     Ankunft Sa. 6.11.10 12:35 Zürich-Kloten (ZRH) und die Heimat hat uns wieder.
Antwort: Barbara:     Liebe Marlis jetzt kann ich einmal auf diese Weise Dir zum Geburtstag gratulieren. Hoffentlich hast du auch einen schönen Tag in diesem fremden Land. Viel Glück und viel Gesundheit für das neue Lebensjahr. Es soll alles so kommen wie du es Dir wünschst. Wünsche euch eine gute und pannenfreie Heimkehr. Es warten viele Pfötchen und Schneuzchen auf Euch.   Bis bald   Barbara
Antwort: Marlis:     Danke Barbara für die guete Wünsch! Mir wette grad de läng Flug wär scho verbi, hoffentlich hei mer i däm grosse Flüger de o meh Plaz. bis denn.
Eintrag: 50.   Datum: 1.11.2010   Ort: Warilla
Heute morgen eher trübes Wetter, Zeit die letzten Einkäufe zu machen. Danach machten wir eine Rundfahrt um den zweitgrössten Salzsee von NSW. Es ist das ideale Erholungsgebiet für die Stadtmenschen aus Wollongon. Es gibt viele Piknickplätze und Parks. Auf dem See haben wir so an die 36 schwarze Schwäne gezählt. Vielleicht wäre das auch ein Platz für die Schwäne vom Tunersee die da nicht so erwünscht sind. Fast ebenso viele Pelikane, die so elegant ein paar cm über dem Wasser gleiten können, haben wir gesehen. Am Abend ist nun der Regen gekommen. So haben wir Zeit noch etwas in der Literatur herumzustöbern die wir bis jetzt vergeblich herumgeschleppt haben. So richtig lesen mögen wir aber nicht, denn da sind öfter mal die Gedanken an die Heimreise, worauf wir uns auch wieder freuen.
Eintrag: 51.   Datum: 2.11.2010   Ort: Bass Point
Sturm und Regen heute Nacht, Wetterbericht nicht besonders (nix von schön und warm), so können wir nur beschreiben was vom Auto aus zu sehen.   -Der Killalea State Park an der Küste bei Shellharbour ist ideal zum Wandern entlang von abwechselnd sandigen und felsige Stränden. Dünen und Wiesen am Fluss, Mangroven, Süsswasser-Lagunen und subtropischer Regenwald mit Brutplätzen für Seevögel. Es gibt Aussichtspunkte, gedeckte Grillplätze, Toiletten, Duschen auch Campingplätze und eine Unterkunft für Backpacker (40 Personen). Es gibt Wanderwege vom Bass Point bis Shellharbour.     - Der Blackbutt Forest ist das grösste natürliche Buschland im Illawarra, es ist der letzte verbliebene Rest von lebensfähigem Busch an der Küste zwischen Clifton und Berry. Einzigartig wegen seiner Lage im Zentrum des städtischen Umgebung. Es gibt eine grosse Vielfalt von Flora und Fauna daneben auch grosse Picknick-und Grillplätze. Ein Feature ist ein wunderbares Open-Air-Amphitheater aus der australischen Tierwelt und Fauna. Auch hier schöne Wanderwege, Picknick BBQ mit Gas und Holz. Habe gerade eine Liste mit hier vorkommenden Vögeln gefunden, schreib sie morgen rein.
Nachtrag: W&M:     Das Wetter ist schnell besser geworden so dass wir doch noch die wunderbare Aussicht geniessen konnten.     Besonders der Killalea State Park ist wirklich eine Wucht.
Antwort: Sylvia:     Liebi Marlis, ou mir wünsche dir alles, alles Liebi und Gueti zum Geburtstag. Bliib gsund und eso wie de bisch! Häb e schöne Tag und gniess die par Schtung Australie no. Ou mir fröie üs wenn Dir zwöi wieder gsund und munter, voller Erinnerige, deheime sid! E ganz e liebe Gruess und es feschts Bärner-Geburimüntsch! Sylvia und Francy
Hallo Marlis u Werner
Marlis: Mir gratuliere dir ganz Härzlech zum Geburtstag! u wünsche dir viu Glück u Gsundheit.   Mit ganz liebe Grüess us Borisried   Ruth u Werner
Eintrag: 52.   Datum: 3.11.2010   Ort: Warilla
Wunderschöner Morgen, da können wir nicht rumsitzen, die Liste mit den 80 Vogelnamen muss warten. So fahren wir nochmals nach Kiama. Die Attraktion in Kiama ist das Blowhole und vielleicht kommen da nochmals Wale oder Delfine vorbei. Es ist wieder höchst interessant an der Küste. Surfer probieren auf den Wellen zu reiten, grosse Wellen schlagen ans Ufer und schwappen manchmal in den Rockpool unterhalb des Leutchturmes. Muss wunderschön sein hier zu Baden wenn es 5 bis 10 Grad wärmer ist. Das Blowhole: bei den richtigen Bedingungen, komprimieren grosse Wellen die Luft im inneren. Fliesst das Wasser wieder zurück, wird ein grosser Teil des Wassers mit der aufgestauten Luft mit grossem Lärm in die Luft geblasen. Über die Jahrhunderte wird das Spektakel langsam kleiner wegen der Erosion im unterirdischen Hohlraum. Das Blowhole wurde von George Bass mit seinem Wahlfangschiff am 6. 12. 1797 entdeckt, er schreibt dass die Küste einem Krater gleiche und Anzeichen von erheblichem vulkanische Feuer habe. Im Zentrum sei ein tiefes ausgefranstes Loch von etwa 25 bis 30 Meter Durchmesser und auf einer Seite habe das Meer eine Höhle ausgewaschen und Wasser komme mit gewaltigem Lärm aus dem Loch. Die Aborigines kennen es seit Generationen als Khanterintee. Ein kleineres Blowhole ist ein paar Minuten südlicher zu finden das oft auch bei ruhiger See beachtliche Fontänen macht.
Eintrag: 53.   Datum: 4.11.2010   Ort: Warilla
Es ist so weit: Bevor wir diese Seite bald schliessen, möchten wir all die netten Leute die wir auf unserer Reise getroffen haben, ganz herzlich grüssen. Unsere Mailadresse ist auf der Titelseite zu finden.   Heute ist unser letzter Tag im Camper und letzter Tag in Warilla (in der Aborigines-Sprache ''Warrigall'' und bedeutet ''Wilder Dingo''). Ein letztes mal richtige der Küste entlang schlendern, diesmal an der Buschrangers Bay. Dann heisst es Koffern und Taschen packen, Camper ausräumen und abgabefertig machen. Haben wir wirklich alles gepackt? Wahrscheinlich schon, es gibt ja nicht viele Schränke und Schubladen. Einige Sachen die wir für den Komfort auf unserer Tour gekauft haben, verschenken wir an unsere Camping-Nachbarn, kleine Sachen lassen wir im Camper für den Nachmieter.
Antwort: ruedi und barbara:   Ja,ja Koffer packen und Tschüsssagen ist nicht schön. Aber es hat hier viele die euch ganz herzlich begrüssen möchten und sich freuen, dass ihr wieder heimkommt. Es war manchmal schon etwas einsam und verlassen, das Mätteli. Manchmal zum Fürchten. Das Wetter will heute und am Freitag noch recht schön und mild sein. Aber Sonntag meldets schon wieder kühl und regnerisch. Hoffentlich habt ihr kein Schock, wenn ihr aus dem Flieger steigt. Ich werde schauen, dass ihr eine warme Stube vorfindet. Wenn ich noch etwas für euch tun kann, so meldet es. Nur wünschen wir euch zum letztenmal eine gute Heimreise. Bis bald im Mätteli     Ruedi und Barbara
Eintrag: 54.   Datum: 5.11.2010   Ort: Warilla
Abschied vom Campingplatz ''Lake Windemere'' in Warilla, fahren dann 110km nach Artarmon bei Sydney. Und hier Abschied von unserem Camper, unserem ''Zuhause'' in den letzten 64 Tagen. Mit dem Zug fahren wir zum International Airport (SYD), da hängen wir nun ein paar Stunden herum bis wir Abends um 21:45 in den Airbus A380-800 steigen können, vor uns liegen nun ca. 22 Stunden Flug mit einer kurzen Pause in Dubai.   Ankunft in Zürich Samstag 6.11.10 um 12:35 in Zürich-Kloten (ZRH) HOFFENLICH, und die Heimat hat uns wieder.
Eintrag: 55.   Datum: 6.11.2010   Ort: Zürich
Ein wenig müde kommen wir nach der langen Reise in Zürich an. Schon hier werden wir herzlich begrüsst. Der Intercity bringt uns dann nach Bern wo wir abgeholt werden zur allerletzten Etappe unserer tollen und erlebnisreichen Reise. Ganz herzlich werden wir Zuhause in Empfang genommen. Sogar alle unsere Vierbeiner sind zur Stelle. Wie unsere Reise ist nun auch das schreiben darüber zu Ende.
Antwort: Heidi:     Sälü zäme. Herzlich willkommen zu Hause! Wir freuen uns, dass ihr wieder gesund und munter, natürlich etwas müde, bei uns angekommen seid. Bis bald einmal! Heidi + Michel
Eintrag: 56.   Datum: 4.12.2010   Ort: Mätteli
Der Bus der für viele Tage unser Zuhause war, ist abgegben, wir haben uns wieder an die grossen Betten Zuhause angepasst. Unsere Fotos sind verlesen und sortiert. Das Video ist bereits roh geschnitten und wird in den nächsten Tagen mit Titeln, Text und Ton versehen und bis am 18. Dez. hochgeladen.
Die Fotos findest Du unter Menu ''Foto Album'', aber bei all dieser Arbeit ist schon wieder etwas Fernweh aufgekommen.

Das war's dann für dieses Jahr und tschüss   Werner

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